Checkliste – Meine Prepperprojekte 2019!

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Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel zum Thema Prepper-Ziele für 2019 geschrieben, aber wie sieht es denn nun mit der Umsetzung aus? Das halbe Jahr ist bald vorüber und ich möchte einfach für mich selbst eine Beurteilung machen, was habe ich erreicht, was nicht und vor allem, macht noch alles Sinn?

Im damaligen Artikel bin ich auf 11 Ziele oder Vorhaben eingegangen, mal schauen, wo ich ein Häkchen setzen kann. Für mich geschieht die Analyse praktisch in Echtzeit, also während ich mir die „alten“ Ziele anschaue, schreibe ich das Fazit dazu, bin etwas nervös.

Ziel 1: Ich muss fitter werden

Gleich das erste Ziel konnte ich mit großartigem Erfolg umsetzen, seit 01.Jänner 2019 habe ich fast 30kg abgenommen und ich bin nun in der Lage weit über 50 Liegestütz am Stück zu machen. Ich schaffe im Kraft- u. Ausdauertraining Dinge, die ich schon seit über 20 Jahren nicht mehr konnte und alle Bewegungen im Alltag sind leichter. Bei meinem BMI möchte ich noch etwas herunter, aber das schaffe ich wahrscheinlich im nächsten Monat. Ziel 1 ist für mich also somit bereits geschafft!

Ziel 2: Bugoutbag fertigstellen und packen

Bei diesem Ziel habe ich zumindest den ersten Teil erfüllt, meine Ausrüstung steht soweit fest, nur bei der Kleidung muss ich durch das Abnehmen noch Dinge austauschen, aber ansonsten habe ich einen kompletten Fluchtrucksack. Da ich immer noch dabei bin die ganze Ausrüstung zu testen, liegt noch alles in der Gegend herum und ich muss dringend alles sortieren, packen und dann auch wiegen. Ich möchte nicht, dass mein Rucksack mehr als 15 – 20kg wiegt, also habe ich definitiv zu viel Zeug. Ich nehme mir fest vor dieses Projekt im Sommerurlaub (im Juni) abzuschließen.

Ziel 3: Mehr Zeit im Freien verbringen

Auch dieses Ziel konnte ich bereits erreichen, das liegt mit Sicherheit auch an der Jahreszeit, im Frühling und jetzt dann im Sommer habe ich immer mehr Drang raus zu gehen als im Winter. Es ging mir aber auch darum einfach mal nur so in der Natur zu sein, also einen Spaziergang im Freien, im Wald oder an einem Fluss entlang zu machen. Durch das Filmen meiner Youtube Videos komme ich auch raus und das ist gut so. Was mir am besten gefällt ist die Tatsache, dass ich nach ein paar Stunden in der Natur am Abend echt müde und entspannt bin, das war zuletzt in meiner Kindheit so. Bzgl. Sport möchte ich auch noch mehr im Freien machen, Radfahren, Laufen oder Ähnliches.

Ziel 4: Meine Trinkwasservorräte optimieren

Es ist nun ein halbes Jahr vergangen, seitdem ich im Keller Kanister mit Trinkwasser stehen habe. Durch die verwendeten Aqua-Clean Tabletten hält das Wasser zumindest 6 Monate. Vor einigen Tagen habe ich das Wasser gekostet, es schmeckt noch immer wie aus dem Wasserhahn und riecht auch komplett normal. Damit ich das Wasser nicht verschwende, bekomme ich in den nächsten Tagen noch 2 Stk. 120 Liter Fässer, hier werde ich das „abgelaufene“ Wasser sammeln und es kann dann noch immer als Brauchwasser verwendet werden. Wenn ich jetzt noch Mineralwasser kaufe und einlagere, ist auch dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen und braucht nur mehr am Laufen gehalten werden.

Ziel 5: Nahrungsvorräte aufbauen

Ich habe mittlerweile einige lang haltende Lebensmittel zuhause, leider erlaubt mir mein finanzieller Rahmen keine großen Sprünge und ich konnte noch keine größeren Mengen Notnahrung kaufen. Daher muss ich noch sparen und langsam aber stetig Vorräte aufbauen, also kann ich zumindest auf Teilziele stolz sein.

Ziel 6: mindestens 10 Bücher lesen

Dieses Ziel muss ich leider bisher als „nicht erreicht“ werten, die Bücher sind vorhanden oder auf meinem Smartphone gespeichert, dennoch habe ich es nur geschafft kleine Auszüge zu lesen. Auch hier muss wohl der Sommerurlaub aushelfen, ich liege gerne in der Sonne und entspanne mich am Pool, daher sollte es mir hier gelingen die Bücher endlich zu lesen. Auch bei den Ausflügen in die Natur möchte ich zukünftig Bücher mitnehmen, so verlängere ich auch die Zeit im Freien und nutze sie zeitgleich auch sinnvoll. Das Jahr hat ja noch ein paar Monate, also gebe ich hier nicht auf.

Ziel 7: Übernachten in der Natur

Hierzu hatte ich auch noch keine Gelegenheit, ich möchte allerdings für Youtube ein reales Bugout-Szenario (Fluchtszenario) ausprobieren, also 72 Stunden mit dem Fluchtrucksack von zuhause fliehen und schauen wie sich das in der Praxis anfühlt (abgesehen von einer realen Bedrohung halt). Sollte ich das wirklich durchziehen, muss ich zumindest 2 Nächte in der Natur verbringen, dann kann ich auch dieses Ziel als erreicht betrachten. Als Kinder und Jugendliche verbrachten wir einige Nächte im Freien, also ganz fremd ist mir das ja grundsätzlich nicht, ist nur lange her.

Ziel 8: Wanderungen an meinen Bugout-Orten (Fluchtorten)

Dieses Ziel habe ich technisch gesehen auch noch nicht erreicht, ich war zwar an beiden Fluchtorten, aber so richtig gewandert bin ich dort noch nicht. Einer der beiden Orte ist ja weiter von meinem Wohnort entfernt, also muss es hier wirklich zeitlich passen, damit ich das umsetzen kann, beim zweiten Ort wäre es einfach und es steht daher ganz oben auf meiner Liste hier mal herumzulaufen.

Ziel 9: praktische Übungen

Teilweise konnte ich bereits praktische Übungen machen, dazu gehört Feuer mit dem Feuerstahl zu machen, Werkzeug und Ausrüstung zu testen, Holz bearbeiten mit dem Messer, Pflanzen essen in der Natur und das Ausprobieren von diversen Prepper Tricks (z.B. einen Ofen zu bauen aus einer Konservendose). Im Garten konnte ich schon Erfolge in Bezug auf das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern und Gemüse verzeichnen. Was mir definitiv noch fehlt sind Übungen beim Errichten eines Lagers in der Natur, Kochen in der Natur und Übungen zur Selbstverteidigung (Verwendung einer Steinschleuder oder eines Bogens z.B.). Auch im Bereich Erste-Hilfe würde mir ein Kurs nicht schaden.

Ziel 10: Nicht nur nachmachen, sondern kreativ sein

Mit diesem Ziel habe ich keine Schwierigkeiten, ich war schon immer kreativ und auch im Bereich Prepping und Krisenvorsorge bin ich schon auf mehrere eigene Lösungsansätze gekommen. Auch in Bezug auf Ausrüstung gehe ich fallweise eigene Wege und überlege mir kreative Einsatzmöglichkeiten für alltägliche Gegenstände. Was ich noch weiter forcieren möchte, ist die Herstellung von eignen Dingen, vielleicht aus Holz oder auch anderen Materialien, einfach um das auch zu können, falls ich gerade nichts kaufen kann.

Ziel 11: Andere inspirieren

Ob man dieses Ziel je als abgeschlossen bezeichnen kann, ist definitiv fraglich, wie viele Menschen muss ich erreichen, damit ich zufrieden bin? Daher macht es mir nichts aus dieses Ziel nie zu erreichen, umso mehr Leute ich zum Nachdenken, Umdenken oder Mitmachen inspirieren kann, desto zufriedener werde ich sein. Prepping und Krisenvorsorge ist für mich unter dem Strich einfach eine gute Sache, daher kann ich diese Lebensphilosophie mit reinem Gewissen befürworten und verbreiten.

Wenn ich mir diese Selbstanalyse so durchlese, bin ich eigentlich doch sehr stolz auf mich, sicher hätte ich noch mehr schaffen können, aber man muss auch mal einen Schritt zurücktreten können und sagen „schau was ich schon erreicht habe und was jetzt bereits hinter mir liegt“.

Ich hielt es immer für einen dummen Spruch zu sagen „man braucht Ziele“, aber das war dumm, jetzt ist mir klar, es ist der sinnvollste Weg im Leben etwas zu erreichen. Wenn ich nicht weiß wo ich hin möchte, dann komme ich niemals an. Habt ihr auch Prepperziele? Was haltet ihr von meinen Zielen und meiner Umsetzung? Lasst es mich wissen und hinterlasst bitte einen Kommentar, über ein Like und ein Abo meines Blogs, würde ich mich ganz besonders freuen!

3 Kommentare

  1. Du bist ehrlich zu dir selbst und das ist der beste Weg zum Erfolg. Dass du abgenommen hast, ist wirklich sehr lobenswert: Das ist die Hauptsache meiner Meinung.

    Was mir besonders auffällt ist der Punkt mit den zehn Büchern lesen. Man kann natürlich zehn oberflächliche Bücher oberflächlich lesen, um seine Vorgaben zu erfüllen. Aber ich denke, es ist besser ein gutes Buch zehnmal zu lesen. Welche Bücher hast du denn in Planung? Ich denke, gerade als Prepper sollte man auch Bücher lesen, die einem weiter bringen in der Erkenntnis des Lebens und das nicht als Prepper, sondern als Mensch.

    ich lese gerade: „Kompass ohne Norden“ von Neal Shustermann.

    LG Sven 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Also bei den Büchern liegt der Schwerpunkt schon bei Fachwissen in Bezug auf Prepping und Krisenvorsorge. Es sind Bücher über Survivaltechniken, Erste-Hilfe, Selbstverteidigung, Pflanzenkunde, Selbstversorgung, Waldhandwerk uvm. dabei.
      Ich kann auch mit Fug und Recht behaupten, dass ich noch nie ein Buch oberflächlich gelesen habe, entweder hat es mich interessiert und ich hab alles wie ein Schwamm aufgesaugt, oder ich habe es erst gar nicht gelesen.
      Werke die mich als Mensch weiterbringen, hatte ich nicht in Betracht gezogen, vielleicht sollte ich das noch ergänzen.
      Wenn dich interessiert was ich dieses Jahr so lesen möchte, kannst du dir mein Youtube Video zum Thema Prepper-Bibliothek ansehen: https://youtu.be/P4YFFx23SVo
      Danke fürs Lesen, LG Christian

      Gefällt 1 Person

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