Prepper Taschenlampe mit 1200 Lumen?

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Licht ist eine wichtige Sache für Prepper, zuhause und auch für draußen. Eine helle Taschenlampe, die aber auch lange leuchten kann, wäre hier perfekt, ob diese Lampe von Wuben das kann? Mehr dazu in diesem Video! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Daumen nach oben gebt, bzw. meinen Kanal abonniert, wenn ihr mehr sehen wollt!

8 Kommentare

  1. Guten Tag

    Jetzt muss ich Ihnen doch einmal schreiben.
    Ich verfolge seit kurzem Ihre Beiträge auf Youtube und frage mich was das alles mit Preppern zu tun haben soll.
    Ich will Sie bestimmt nicht kritisieren sondern nur „vielleicht“ in die richtige Richtung bringen.
    Ihre Beiträge sind profesionell gemacht, keine Frage, gutes Equipment, stimmige Musik, tolle Landschaft.
    Aber was fehlt ist das Preppern.
    Ich hatte bis vor einem Jahr ein Problem mit dem Begriff Prepper(n), aber gut, es soll anscheinend so sein.
    Sie sprechen über diese berühmten überall kursierenden Begriffe, aber echte Prepper widmen sich ganz anderer Dinge zu, oder intensiver!
    Sie reden über dieses und jenes, reden von einem Fluchtversteck, testen hier und da mal Nahrung, aber sorry, das ist nicht Preppern.

    Nehmen wir doch mal diese Taschenlampe, die mag für einen Bushcrafter gut sein oder für einen Survialisten, für einenPrepper bestimmt nicht.

    Prepper sorgen vor, und das in erster Linie zu Hause, das mag auch Nachteile haben, in erster Linie aber nur Vorteile.
    Eine gut ausgestattetes Heim fehlt mir bei Ihnen aber völlig.
    Wo sind Ihre Vorräte, wie z.B. sieht ihre langfristige Lagerhaltung aus, kochen Sie ein, haben Sie Tierhaltung, Gemüse und Obst, wie halten Sie es mit Hygiene, hochwertiger und effektiver Stromversorgung, Wärmeversorgung, Kochmöglichkeiten ohne Strom und Tauschobjekten.
    Wie sieht Ihre Wasserversorgung aus? Haben Sie einen Brunnen?
    Die paar Videos zum Thema Wasser sind nicht ernst gemeint oder?
    Und letztlich, auch wenn ich diesen Punkt überhaupt nicht mag, er aber auch dazu gehört.
    Wie sieht Ihre Verteidigung aus?

    Sie fragen sich selbst viele Fragen und geben Antworten auf Ihrem Youtube Kanal . Nur sind diese Antworten oft nicht wirklich passend.
    Wie gesagt, ich will Sie nicht angreifen oder belehren, aber Sie vermitteln eher Bushcraft- und Survivalwissen, aber mit richtigem Preppern hat das alles hier nur sehr wenig zu tun. Entschuldigen Sie bitte!
    Fritz

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    1. Hallo Fritz, ich bin dir gleich vorweg mal gar nicht böse, dass du mir deine ehrliche Meinung geschickt hast, auch wenn sie für mich nicht so angenehm zu lesen war. Ich möchte dir Punkt für Punkt antworten.
      Danke vorerst auch noch für das positive Feedback zu meiner professionellen Machart, wie du das ausdrückst, sehe ich zwar nicht so, aber ich bemühe mich .
      Das Wort Prepper ist halt eine Modeerscheinung und man muss sich damit abfinden, dass alles was in Richtung Krisenvorsorge geht jetzt so genannt wird, aber du hast dich ja damit abgefunden, wenn ich deine Zeilen so lese.
      Beim nächsten Satz, kann ich dir aber nicht zustimmen, ich beschäftige mich mit vielen Dingen, die für Prepper interessant sein können, da gehören für mich Produkte, Krisenvorsorge, Survival, Selbstverteidigung und auch viel Psyche dazu und grundsätzlich gibt es keine Richtlinien oder Gesetzte, mit was sich ein Prepper beschäftigen kann oder darf, also lasse ich mich da auch nicht beschränken. Wieso soll mir nicht auch meine Taschenlampe helfen, wenn mal für 2 Wochen der Strom ausfällt, sie wird mir Licht spenden und mehr erwarte ich nicht davon.

      Wenn du bei meinem Blog schaust und auch bei Youtube, wirst du in der Beschreibung lesen können, dass ich beschlossen habe Prepper zu werden und die Leute daran teilhaben lassen möchte, sie können mich auf dem Weg dahin begleiten. Wie soll ich also eine fertige und funktionierende Krisenvorsorge zuhause haben, das kann man ja nicht von 0 auf perfekt in kurzer Zeit aufbauen, außerdem kann ich mir das nicht leisten, daher kann ich vieles nur mal theoretisch bearbeiten, aber ich kann schon mal darüber reden, wo die Reise hingehen soll. Du erwartest aber ein perfekt ausgestattetes Eigenheim, davon bin ich noch weit entfernt, das weiß ich auch.
      Außerdem spreche ich auch oft davon, dass ich mich auf maximal 2 Monate einstellen möchte, die ich zuhause zurecht komme, da braucht es nicht so viel und falls zivile Unruhen, Krieg oder schlimmeres ausbricht, werde ich flüchten und dazu gibt es meinen Fluchtrucksack. Ich glaube nicht, dass ich mein Haus lange verteidigen können werde, daher brauche ich nicht dafür sorgen 1 Jahr dort autonom leben zu können.

      Warum meine Videos zum Thema Wasser zu wenig sind, verstehe ich auch nicht ganz, ich habe gezeigt, wie ich Wasser zuhause aufbereite und lagere, zusätzlich mit ein paar Mineralwasserflaschen sollte das für 1 – 2 Monate reichen (Brauchwasser habe ich auch, das habe ich aber noch nicht gezeigt). In der Natur habe ich gezeigt, wie man Wasser finden kann und, dass ich versuchen würde von vorne weg trinkbares Wasser zu finden oder schmutziges Wasser zu filtern, was fehlt dir da noch?

      Zu meiner Verteidigung habe ich bereits ein Video gemacht, zumindest welche Waffen ich einsetzen würde. Feuerwaffen kommen für mich nicht in Frage und punkto Training oder dem Erlernen einer Kampfsportart, hatte ich weder Gelegenheit noch eine Möglichkeit, das kommt aber in der Zukunft.

      Es tut mir leid, wenn ich aus deiner Sicht kein Prepper bin, ich sehe mich selbst schon so, mein Weg zu einer sinnvollen Krisenvorsorge ist bei weitem noch nicht abgeschlossen, aber ich arbeite daran und auch wenn nicht alle Themengebiete bei mir zu 100% in den Bereich Krisenvorsorge fallen, gehören sie trotzdem zu meiner persönlichen Entwicklung.

      Mein Ziel auf Youtube ist auf dieses Thema aufmerksam zu machen und Leute zum Nachdenken anzuregen, ich habe nicht vor alle Details meiner Krisenvorsorge zu zeigen und den perfekten Prepper darzustellen. Ich mache die Krisenvorsorge für mich selbst und für sonst niemanden, wenn die Informationen im Blog oder auf Youtube zu wenig oder für dich unpassend sind, dann entschuldige ich mich und sage, dass mir das leid tut, aber ich lasse mich, mit Verlaub, sicher nicht in irgendeine „Richtung“ drängen. Ich bin kein Prepping-Experte, kein Survivallehrer und kein Spezialist für Krisen- oder Ausnahmezustände, sondern ein ganz normaler Mensch, der versucht seine Ausgangslage für Krisen zu verbessern. Der Blog und Youtube sind ein Hobby und ich werde niemals ein Guru, Lehrer oder Mentor für andere Prepper sein können, egal wie gut ich mich präsentiere und Informationen und Erfahrungen sammle, das möchte ich auch gar nicht.
      Du hast die freie Wahl meine Informationen aufzunehmen, mir Fragen zu stellen oder auch einen Kommentar zu hinterlassen, bzw. das auch nicht zu tun.
      Am Schluss schreibst du noch, dass meine Antworten oft nicht wirklich passen, das verstehe ich nun gar nicht. Wenn ich mich selbst etwas frage und mir darauf selbst eine Antwort gebe, was ist dann unpassend? Das müsstest du mir noch näher erklären. Wenn du meinst, dass ich mir bei manchen Dingen nicht ganz im Klaren bin oder mir sogar z.T. selbst widerspreche, dann stimme ich dir voll und ganz zu, das kommt vor. Ich denke häufig mehrmals über das gleiche Thema nach und kommen nicht immer zu den selben Schlüssen, das nennt man Entwicklung.

      Vielleicht hilft diese Antwort, dass du mich besser verstehst und ich hoffe bist nicht böse, dass ich das so ehrlich und aufrecht wie möglich geantwortet habe. Würde mich wirklich freuen, wenn du mich trotzdem weiter verfolgen und meine Entwicklung als Mensch und Prepper weiter begleitest.
      Danke für deinen Kommentar.

      LG Christian

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  2. Hallo und Guten Tag

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Zuert mal wegen der Taschenlampe.
    Natürlich sollte man eine Taschenlampe haben, eher mehrere.
    Wie bei allen ist es halt so das der eine dies mag und der andere das.
    Meine Kritik sollten Sie deshalb bitte auch nicht auf die Goldwaage legen.
    Ich habe nur die Erfahrung gemacht das eine Stirnlampe weit mehr Vorteile hat als eine gewöhnliche Taschenlampe die ich in der Hand tragen muss.
    Zur Vorsorge gehört auch eine Lampe wie z.B. die Streamlight „The Siege“, die gibt es in zwei Ausführungen, als Version mit D – Batterien und als Version mit AA – Batterien.
    Kann ich beide uneingeschränkt empfehlen da ich sie schon lange habe und benutze.
    Dies aber nur so am Rande, es gibt natürlich auch andere gute Modelle.

    Nun aber zu Ihren Fragen:
    Warum wollen nur immer alle flüchten?
    Zu Hause kenne ich mich aus, ich kenne die Umgebung, ich kenne meine Nachbarn, es ist um einiges sicherer als wenn ich in den Wald renne und dort auf Robinson Crusoe oder Rambo mache.
    Ich weiß natürlich nicht wie Ihre familiäre Situation aussieht, aber ich denke falls Sie Frau und Kind(er) haben das Sie sie mitnehmen. Nun selbst wenn Sie ein Waldbursche durch und durch sind, Ihre Frau und Kind(er) in der Regel eher nicht.
    Viel Spaß also schon mal damit wenn es nur drei Tage dauer regnet und sie in einem kleinen Zelt hocken und sich auf die Nerven gehen. Oder noch besser, Sie haben gar kein Zelt sondern nur ein Tarp, viel Spaß bei Wind und Regen, vom Winter will ich gar nicht reden!
    Feuer machen können Sie auch nicht weil man es kilometerweit riecht und kochen geht schon gar nicht. Licht machen ist auch nicht so einfach, gerade mit Ihrer 1200 Lumen Taschenlampe (sorry, das musste jetzt einfach sein) wenn Sie diese in der Hand haltend hin und her schwenken.
    Auch wenn Österreich nicht so stark besiedelt ist wie Deutschland, im leicht zu erreichenden Wald- und Wandergebiet wird es aber auch bei Ihnen schnell eng werden, also das Sie an dem Fleckerl wo Sie öfters schon gedreht haben alleine bleiben darf bezweifelt werden.
    Relative Sicherheit wird es meiner Meinung nach erst ab etwa 2000 Metern Höhe geben und da oben haben Sie dann aber erst richtige Probleme.

    Ich rede hier von echten und länger dauernden Katastrophen, d. h. viele Menschen werden unterwegs sein weil sie denken oder hoffen irgendwo etwas zu finden, da kommen Sie diesen Menschen gerade recht.
    Nehmen wir doch mal der Preppergemeinde ihr liebstes Kind – den Blackout.
    Kein Strom bedeutet, kein Licht, kein Wasser, keine Heizung, kein Einkaufen, kein Tanken usw.!
    Falls die Ordnung wirklich zusammenbricht und alle auf der Suche nach Lebensmitteln und sonstigen Gütern sind dann wird es „wahrscheinlich“ überall ungemütlich werden.
    Von daher finde ich es sinnvoller Menschen zu finden die wenigstens im Ansatz so denken wie ich, so kann man wie oben schon geschrieben, den einen oder anderen unerwünschten Besuch abwimmeln.

    Aber lassen Sie mich auf das werte Heim zurück kommen und damit etwas zu mir!

    Ich lebe in Oberbayern und preppe schon seit weit über 20 Jahren.
    Damals habe ich nach einer wilden Zeit mit wenig Geld damit begonnen Vorzusorgen, meine Mutter sagte damals, wenn Du das nächste mal etwas Geld übrig hast dann kauf dir ein paar Sachen damit du schlechte Zeiten leichter überstehen kannst. Nun genau das habe ich gemacht, anfangs ein paar Konserven und ein paar Flaschen Saft. Mit der Zeit wurde es dann immer mehr.
    Nun lebe ich dafür und davon. Es ist schön Vorräte zu haben, einfach zu wissen das man immer genügend Vorräte hat um so fast alle (leider nicht alle), Krisen überstehen zu können.
    Natürlich kommt die Erfahrung mit der Zeit und Rückblickend habe ich viel Lehrgeld ausgegeben um dort hin zu kommen wo ich heute stehe.

    Irgendwann fing ich an mit meinen Nachbarn über Vorsorge zu sprechen, zuerst ganz locker und unbefangen, vor allem aber ohne Hintergedanken.
    Überraschenderweise gab es nur ein paar Meter neben mir zwei Familien die auch vorsorgten.
    Nicht in der Größenordnung wie ich aber schon beachtlich.
    Nun haben wir hier eine kleine Gemeinschaft die zumindest etwas auf sich aufpasst und die eine oder andere Krise zusammen bewältigen will, fern von Schusswaffen, Pfeffersprays und Armbrüsten.
    Flucht kommt für mich eigentlich nicht in Frage, es sei denn in meiner Umgebung ist etwas passiert das ein (Über)Leben auf Dauer unmöglich macht.
    Ich habe anders als Sie keinen Fluchtort, dafür aber zwei Fluchtlager in der Nähe meines Hauses.
    Dort habe ich jeweils Nahrung, Wasser und Wasserfilter (Lifesaver Bottle – ist sicherlich eine Anschaffung wert) vergraben, dazu noch Ausrüstung, für den äußersten Notfall.

    Niemand kann sagen was bei einer echten Krise geschieht, man kann höchstens sagen das es früher so und so war, oder, ich denke das es so oder so kommt, aber was genau passiert kann man nicht wissen, niemand!
    Was man aber machen kann ist sich Vorbereiten auf bestimmte Eventualitäten und das machen Sie genauso wie ich.
    Ob Sie mit Ihrer Philosophie besser liegen als ich oder umgekehrt wird dann die Zeit zeigen, ist aber vielleicht auch nicht so wichtig.

    Ich denke schon das Sie auf dem richtigen Weg sind, anders als viele andere auf Youtube.
    Gestern sah ich z.B. ein Video wo eine Gruppe mit einem Kasten Bier in den Wald zog und auf Prepper machte worüber sich dann ein anderer aufregte. Jetzt geht das anscheinend hin und her.
    Naja, Kindergeburtstag sagt man bei uns zu so etwas.

    Sie schrieben Sie wollen Prepper werden, nun ich denke Prepper kann man nicht werden, man ist es einfach, das einzige ist dass man mit der Zeit (Jahre) viele Erfahrungen, positive wie negative, sammelt und dadurch sicherer wird.

    Eine weitere Antwort von Ihnen:
    Am Schluss schreibst du noch, dass meine Antworten oft nicht wirklich passen, das verstehe ich nun gar nicht. …Wenn ich mich selbst etwas frage und mir darauf selbst eine Antwort gebe, was ist dann unpassend?

    Da habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt, Entschuldigung.
    Sie reden in einigen Videos ob Prepper gefährlich sind, Radikale, Rechte oder aber ob Ihre Krisenvorsorge sinnlos ist, dann von Preppertypen und Voraussetzungen zum Überleben und auch davon, „Prepper sind dumme, paranoide Waffennarren“.
    Damit meine ich das Sie eben diese Frage und Antwort, wenn Sie ehrlich sind nicht für sich stellen, denn dann bräuchten Sie kein Video drehen, sondern der Allgemeinheit (diejenigen die Ihre Videos anschauen) mitteilen wollen.
    Das ist natürlich alles legitim, nur denke ich das dies den Preppern als ganzes nicht hilfreich ist. Menschen lesen eine Überschrift ohne das Video anzuschauen und schon ist wieder eine negative Äußerung zum Thema Prepper im Kopf verankert. Es gibt aktuell beim Spiegel wieder so einen Artikel der fern von jeglichem Wissen ist und damit nur den Auftrag besitzt Prepper noch weiter in ein schlechtes Licht zu rücken.
    Das meinte ich damit.

    Jetzt mache ich aber Schluss, muss schlafen gehen, habe heute Nachtschicht. Wünsche Ihnen Ihnen ein schönes Wochenende
    Fritz

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    1. Hallo Fritz,

      ich weiß jetzt nicht ganz ob ich sie oder du sagen soll, bitte nicht böse sein, aber mit einem DU, tu ich mir leichter.

      Das Thema Flucht, ich weiß nicht, warum das die Leute immer falsch verstehen, ich will nicht flüchten, das ist das letzte was ich möchte und ich bin mir allen damit verbundenen Gefahren und Schwierigkeiten sehr bewusst. Dazu habe ich heut auch ein Video gemacht „6 Probleme beim Bugout“, ich würde dich bitte, dass du dir das ansiehst (kommt heuer noch), dann wirst du verstehen, dass für mich Flucht einfach eine Option ist, aber, dass ich mir das alles andere als einfach vorstellen.
      Was ich auch nicht verstehe ist, dass so viele Prepper glauben, sie können ihr Haus oder ihre Wohnung dauerhaft verteidigen, das ist aus meiner Sicht nicht möglich, egal wie gut bewaffen, ausgebildet oder motiviert ist. Egal ob Soldaten, gute bewaffnete Zivilisten, Gruppen die Hunger haben und verzweifelt sind, sie werden einen Weg finden dich aus deinem Haus zu vertreiben, deine Vorräte zu nehmen und wenn sie dazu dein Haus anzünden müssen oder die erschießen. Ich bin da realistisch, bevor das passiert, schnappe ich meine Sachen und überlasse mein Haus seinem Schicksal, meine Sachen können sie haben, mein Leben nicht! Was habe ich von all den Vorräten, wenn ich tot bin?

      Du schreibst ja auch, dass du Lager hast, die du aufsuchen würdest, also ist ja die Flucht, wenn auch nur dorthin doch eine Option für dich oder sehe ich das falsch? Mein Fluchtlager ist halt die Natur und zwei Orte, die ich sehr genau kenne und wo ich wahrscheinlich mehr Ressourcen habe, als bei mir zuhause. Ich habe zwar keine Preppergruppe, aber am Land kennen sich die Leute, daher würde unser Dorf garantiert zusammenhalten und auch versuchen sich gegenseitig zu helfen. Das hilft mir aber trotzdem wieder nichts, wenn solche Leute kommen, die ich oben genannt habe.

      Das ich Prepper werden will, war eine schlechte Formulierung, ich bin schon Prepper, aber mir fehlt noch die nötige Ausrüstung und das nötige Wissen, das ist das was ich noch erwerben will und das hatte ich eigentlich gemeint.

      Zu meinen Videos, wo ich Fragen über z.B. gefährliche Prepper stelle. Ich bin mir sicher, dass diese Videos keinem Prepper weiterhelfen, aber es hilft anderen vielleicht zu sehen, dass Prepper nicht so sind, wie sie in manchen Artikeln dargestellt werden, das ist das Ziel meiner Videos. Du hast auch recht, dass ich diese Fragen nicht für mich selbst stelle, weil ich für mich ja die Antwort schon kenne. Ich formuliere das auch bewusst als Frage, schau dir mal die Zeitungsartikel an dort steht Schwarz auf Weiß „Prepper SIND Gefährlich“ oder „Prepper WOLLEN den Weltuntergang“ diese Schlagzeilen schaden dieser Gruppe von Menschen und das ärgert mich. Ich hingegen stelle nur Fragen und möchte das Interesse von „Nicht-Preppern“ bekommen, die nach dem Video sagen, „Hey, der ist ja gar nicht paranoid, sondern will einfach nur vorsorgen und Nazi ist er auch keiner“. Ich betreibe Aufklärungsarbeit, wenn man das so nennen will.

      Jetzt noch ein Punkt, der mich zum Schmunzeln gebracht hat, du sagst selbst, dass du seit 20 Jahren Prepper bist, aber von mir erwartest du, dass ich bei Youtube eine perfekte Krisenvorsorge in der Praxis zeigen soll, obwohl ich gerade vor 2 – 3 Jahren damit begonnen habe. Vielleicht solltest du einen Youtubekanal machen oder einen Blog schreiben, die wärst wohl eher der Experte und könntest den Leuten viel mehr zeigen und erklären als ich, wär das nicht was? Das soll kein Sarkasmus sein, sondern ich meine das tatsächlich ernst!

      Prepper zu werden oder zu sein, hat für mich auch nicht immer etwas mit Praxis und Gegenständen zu tun, man muss im Kopf bereit sein zu Überleben, das ist auch eine Vorbereitung, hat aber nichts mit Ausrüstung und Vorräten zu tun. Dazu nutze ich alle Themengebiete, die mir helfen können, egal ob es dabei um Prepping, Survival, Bushcraft, Erste-Hilfe, Selbstverteidigung, autogenes Training, praktische Übungen, Übernachtungen am Fluss, Wandern in der Natur oder sonst was geht, unterm Strich sind das alles gute Erfahrungen und machen mich und mein Bestreben als Prepper sinnvoll.

      LG Christian

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  3. Servus Christian

    Danke für Deine Nachricht.

    So, fertig mit den Nachtschichten.
    Das mit dem Du ist schon ok, dann wechsle ich auch aufs Du.

    Natürlich kann es zu Situationen kommen die eine Flucht erfordern.
    Auch ich hatte früher den Gedanken diesbezüglich gewappnet zu sein, doch ich schreibe Dir mal wieso ich diese Idee aufgab.

    20 Kilometer von meinen Wohnort entfernt fand ich eine Höhle die so versteckt lag das ich mir sicher war dort alleine zu sein. Warum ich mir dessen sicher war, es gab keinen Weg dort hin.
    Man musste durch einen dichten Wald gehen der einem wirklich das Leben schwer machte, dann folgte ein Abhang von etwa 4 Meter bei dem man aufpassen musste nicht in den Fluss zu fallen.
    Hatte man es wirklich geschafft stand man auf einem sandig lehmigen vielleicht 50 Zentimeter breiten Vorsprung. Dort konnte man die Höhle aber noch immer nicht sehen denn ein Baum verhinderte dies, man musste sich erst auf den Baum hinüber schwenken, dann sah man die Höhle.
    War man dann am Eingang der Höhle konnte man nicht glauben was einen dort empfing. Der Eingang war etwa 80 Zentimeter breit, die Höhle selbst war etwa 10 Meter lang und 4 Meter breit bevor sie sich verengte.
    Es floss im äußersten Eck ein kleiner Bach entlang dessen Wasser von sehr guter Qualität war.
    Ich war damals richtig euphorisch über diesen Fund.

    Dennoch wartete ich mit dem „Einzug“, ich wollte erst noch sehen wie es dort im Winter aussieht.
    Auch im Winter war es nahezu unmöglich den Eingang zu sehen, der Baum unmittelbar vor dem Eingang leistete perfekte Tarnung.
    Im nächsten Jahr fing ich dann an dort etwas umzubauen.
    Um ja nicht einen Weg oder Pfad zu generieren führte mein Weg dorthin immer vom Wasser aus.
    Ich mietete ein leichtes kleines Kanu das dafür perfekt war weil ich es ohne Probleme vom Wasser am Baum vorbei hochziehen konnte und es so auch nicht sichtbar war während meines Besuches.

    Ich baute also einiges um und ein und als dann der Winter kam war mein Vorhaben fast fertig.
    Im nächsten Frühjahr wollte ich dann mit dem unterbringen von Lebensmitteln und Equipment beginnen.
    Wollte ich.
    Etwa 6 Monate später, Mitte April, stand mein erster Besuch an und ich traute meinen Augen nicht was ich sah.
    Der Baum war weg. Und nicht nur der, von oben rutschte gut die Hälfte des Abhangs weg.
    Ich stand oberhalb der Höhle und konnte von dort aus den Eingang perfekt einsehen.
    So viel zum Thema Fluchtversteck.

    Jetzt habe ich zwei Fluchtlager, damit meine ich Lager die nicht als Rückzugsort gedacht sind sondern nur als Vorratslager dienen, ich habe dort Lebensmittel und Equipment gelagert.
    Auch hier musste ich Lehrgeld bezahlen, mein erstes Lager war zu wenig tief, obwohl dreifach gesichert gegen Wasser und sonstigen Eingriffen der Natur drang Wasser ein und zerstörte einen Großteil des Inhaltes.

    Jetzt habe ich aktuell zwei Lager, eines in 1,50 Meter Tiefe und das andere in 2 Meter Tiefe, Oberkante Tonne wohl gemerkt.
    Seitdem habe ich keinerlei Probleme mehr, die „viele“ Arbeit hat sich gelohnt.
    Der Aushub war beachtlich, in Lager 1 habe ich vier große Weithalstonnen, in Lager 2 sogar deren sieben. Ich habe damals den ganzen Aushub mit Tüten und einem alten Rucksack weg gebracht.
    Da ich immer wieder mal rotiere was den Inhalt betrifft kann ich aber sicher sagen das alles in einwandfreiem Zustand ist.

    Aber wieder zurück zum Thema Flucht, ich wohne auf dem Land, so richtig weit weg vom Schuss, es dauert bestimmt lange bevor die verrückten hier her kommen, zumindest denke ich das.

    Ich habe zwei Romane zu Thema Prepper geschrieben, im zweiten gehe ich im Falle einer weltweiten Krise davon aus das sehr viele erst abwarten werden, weil sie noch auf Hilfe vom Staat warten werden und dann irgendwann zu schwach sind um noch irgendwo hin zu kommen.
    Die paar anderen die sich vielleicht zusammentun sollte man mit gezielten Irreführungen zufrieden stellen können.
    So würde ich zu Beginn einer Krise wenn es noch vergleichsweise ruhig ist alles mir wichtige in den nahen Wald bringen und dort verstecken, dafür habe ich auch schon 2 Plätze ausgewählt.
    Außerdem habe ich noch zwei weitere kleine Verstecke die ich aber nicht aufführen will.

    Den Teil den ich zu Hause habe können sie dann von mir aus haben, ist natürlich schmerzlich (weil jede einzelne Dose wichtig sein kann) aber gut, es ist so eingeplant.
    Ich denke aber auch das wir Prepper in diesem Fall wirklich alle etwas paranoid sind, vielleicht sind auch die vielen amerikanischen Filme Schuld daran das wir so denken.
    Es kann natürlich auch sein das alle die nichts haben sofort nach Beginn einer Krise sämtliche Wohnungen nach Lebensmitteln durchsuchen nur weil eben auch sie diese Filme gesehen haben.

    Um ganz ehrlich zu sein habe auch ich im Hintergedanken einen Fluchtort, es ist eine Insel die perfekt wäre um dort zu Leben, allerdings ist diese Insel nicht gerade groß und hat den Nachteil des Winters, Bäume und Gestrüpp verlieren im Winter ihre Tarnfähigkeit, somit habe ich dort in der kalten Jahreszeit keinen Sichtschutz, aber ansonsten wäre sie das „Non plus Ultra“ da ich ja über genügend Lebensmittel verfüge.

    Zum Thema Waffen habe ich eine ganz spezielle Meinung. Mag ich nicht, ganz einfach!
    Bringt in der jetzigen Zeit nur Probleme und in der Krise sicher auch, ist in Österreich aber sicherlich einfacher als in Deutschland.
    Außerdem denke ich das wenn man eine Waffe hat auch regelmäßig damit üben muss/sollte.
    Ich habe vor 5 Jahren einen Kurs in Krav Maga gemacht und mittlerweile drei weitere besucht.
    Diese Art der Verteidigung gefällt mir sehr gut, weil sie einfach ist und das Training ist nicht getürkt, sondern immer Vollkontakt, was das beste Training ist.

    Wegen den Fragen und Antworten Videos.
    Natürlich hast Du recht wenn die Leute Deine Videos anschauen, dann sehen sie das Prepper gar nicht so verrückt oder anders sind als sie selbst.
    Aber!
    Viele lesen den Text, haben schon mal was (negatives) über Prepper gehört und schauen dann das Video überhaupt erst gar nicht an, ihre Meinung sich aber dadurch verstärkt.
    Das erklärt auch warum viele ernsthaft und informativ geführte Youtube – Seiten zu diesem Thema deutlich weniger Abonnenten haben als diejenigen die es als Jux sehen und sich darüber Lustig machen.

    Ich erwarte keine perfekte Krisenvorsorge von Dir, wirklich nicht, alleine schon deswegen weil ich ja noch nie eine echte Krise mitmachen musste – und entgegen der weitläufigen Meinung – auch hoffe nie eine mitmachen zu müssen, deswegen natürlich auch nicht weiß wie eine perfekte Krisenvorsorge aussieht.
    Das ich mit über 20 Jahren Erfahrung zum Thema Vorsorge sicher einiges an Erfahrung habe was den einen oder anderen helfen könnte ist sicherlich zutreffend, das ist so ohne Überheblich klingen zu wollen, scheitert aber an meiner Paranoia. Ich bin weder bei Youtube, noch Google, Apple, Amazon, Facebook, Twitter, WhatsApp oder wie sie alle heißen angemeldet. Es gibt ein Leben fern dieser Firmen und das eine oder andere kann man, wie im Falle von Youtube auch ohne Registrierung nutzen.
    Ich war mal in einem Blog sehr aktiv, das war eine tolle Zeit, allerdings hat der Betreiber vor etwa 3 Jahren den Blog ohne uns vorher zu warnen einfach geschlossen.

    Absolut recht hast Du das Preppern/Vorsorge im Kopf beginnt. Es nützt Dir alles nichts wenn Du mit dem Umstand nicht klar kommst in einer Krise überhaupt überleben zu wollen.
    Neben deinen eigenen Problemen (Trinken, Essen, Sicherheit, Unterkunft) vergessen viele aber auch die weiter reichenden Probleme.
    Umso länger eine Krise dauert um so mehr wird jedem klar werden das die Welt wie sie vorher einmal war so nicht mehr sein wird.
    Dann fragt man sich die kleinen Fragen der Zivilisation die dann plötzlich zu großen werden.
    Konnte man vor der Krise jeden Tag beim Bäcker ein frisches Brot kaufen, so muss man jetzt erst den Weizen säen, mahlen und dann backen, das können heute nur noch sehr wenige Menschen.
    Oder in die Metzgerei gehen und ein Kilo Hackfleisch kaufen geht dann auch nicht mehr, man muss also erst ein Tier fangen, dann töten, nicht daran zerbrechen das man ein Tier getötet hat und es dann auch noch essen.
    Das sind jetzt nur zwei Fragen von tausenden die auf deine Psyche einschlagen.
    Vom fehlenden Smartphone, kein Internet oder keine Computerspiele fange ich lieber nicht an zu reden/schreiben.

    Prepper werden oft eben als Idioten, Reichsbürger, Nazis usw. dargestellt, warum?
    Weil sie vorsorgen für schlechte Zeiten, die es, zumindest wenn man der Regierung und den Mainstream-Medien glaubt, nicht mehr gibt, oder weil sie wenn die Krise da ist sie von ihren so reichlichen Vorräten nichts abgeben.
    Ich denke dann immer das diese Aussagen eine Frechheit sind. Nur weil ich vorgesorgt habe soll ich anderen die lieber ins Kino gegangen sind, sich das neueste Smartphone oder den neuesten Fummel gekauft haben unterstützen.
    Was würden diese Leute sagen wenn ich jetzt bei denen an der Haustüre läute und sage sie sollen mir 200 Euro geben.

    Zum Schluss noch ein Tipp zu den Konserven von Dosenbistro.
    Decke Dich damit ein, die sind wirklich gut.
    Allerdings kaufe Dir keine Dosen vom „Rührei mit Speck und Kartoffeln“, da hatte ich jetzt schon mehrere die bereits nach einem Jahr aufquellen.

    Wünsche Dir einen schönen Abend
    Fritz

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    1. Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar, musste mir wirklich viel Zeit nehmen, das in Ruhe zu lesen. Mein Fazit daraus lautet, dass wir uns teilweise sehr ähnlich sind, Selbstvertreidigung mittels KravMaga interessiert mich sehr und ich möchte das wahrscheinlich auch machen, ich hasse Waffen und ich denke sogar, dass mich diese mehr in Gefahr bringen, als sie mir helfen. Wenn jemand sieht, dass ich bewaffnet bin, eliminiert er mich vielleicht, bevor ich reagieren oder mit ihm reden kann, feuere ich einen Schuss ab in der Natur, wissen alle wo ich bin und im schlimmsten Fall nimmt mir jemand die Waffe ab und erledigt mich damit. Vom Trainieren und Üben und der Limitierung bei der Munition, möchte ich gar nicht anfangen.
      Dennoch sehe ich Dinge etwas anders als du. Ich bin zwar realistisch, aber nicht paranoid, ich habe kein Problem damit, wenn ich auf sozialen Medien registriert bin, für einige Dinge nutze ich Tools zum Anonymisieren, ich greife auf verschlüsselten Dienste zurück, aber ansonsten bin ich sowieso gläsern, das kannst du nicht ändern.
      Darum würde ich auch als erstes mein Handy wegwerfen, bevor ich flüchte und auf andere Kommunikationsmittel zurückgreifen.
      Bei einer eintretenden Krise, würde ich zuerst mein Umfeld überprüfen, ob ich mit den Nachbarn, Freunden und Verwandten eine Gruppe bilden kann, die zusammen hält und auch ihre Ressourcen teilt. Ich lagere aber auch keine Unmengen von Vorräten, 2 Monate wären für mich realistisch und wenn die Krise länger dauert, hast du sowieso Chaos. Spätestens, wenn die ersten Plünderer durch die Gegend ziehen oder bewaffnete Gruppen, suche ich eher das Weite und versuche aus der Gefahrenzone zu kommen.
      Das Eingraben von Sachen an irgendwelchen Orten lasse ich auch, das macht mich nur unflexibel. Mein Ziel ist es so viel Wissen und Fähigkeiten zu erlangen, dass ich auch ohne irgendwas so gut wie möglich zurechtkomme. Ich habe zwar 2 Fluchtorte, aber ich weiß nicht, wie viele andere Leute dort sein werden, die Orte verändern sich auch ständig und ich muss vielleicht damit leben, dass ich diese Orte nicht erreiche oder nicht nutzen kann.
      Es klingt jetzt eventuell etwas untypisch für einen Prepper, aber ich sehe klare Grenzen und kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich Zeiträume von 6 oder mehr Monaten zurecht komme, egal wie gut ich mich vorbereite oder wo ich dann gerade bin (zuhause, auf der Flucht, im Wald oder sonst wo). Es ist auch so, dass ich finanziell stark begrenzt bin, ich bin froh, dass ich mein Haus erhalten kann (Kredit, laufende Kosten), also bleibt nur sehr wenig Geld für die Vorsorge, daher werde ich auch noch viele Jahre brauchen, bis ich alle meine Vorräte und Ausrüstungsgegenstände haben werde, die ich für nötig halte.
      Ich hoffe einfach, dass ich zu meinen Lebzeiten keine Krise mehr erleben muss und, dass ich in Frieden alt werden kann, befürchte aber, dass dies nicht möglich ist.
      Somit versuche ich einfach so gut ich kann vorzusorgen und bei Youtube und über meinen Blog auf diese Sache aufmerksam zu machen, damit schaffe ich es vielleicht, dass mehrere Menschen das Gleiche tun und dann wird es leichter für alle.

      LG Christian

      Liken

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