Prepper – Unterschiede Mann und Frau?

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Die Preppergemeinde besteht doch zu einem sehr großen Teil aus Männern, das sieht man deutlich in den Foren, Facebookgruppen und auf Youtubekanälen zu dem Thema. Dennoch gibt es auch einige Frauen, mit diesem Bestreben. Dass Frauen und Männer anders an Dinge herangehen, ist definitiv kein Geheimnis, aber wie ist das bei Prepping? Mehr dazu in diesem Artikel.

Der Preppermann

Man findet bei männlichen Preppern fast alle Altersstufen, wobei sich die Mehrzahl wohl irgendwo zwischen 30 und 50 Jahren einreihen wird (zumindest aus meiner Erfahrung heraus). Ältere Männer haben vielleicht sogar noch Erfahrung mit Ausnahme- oder Krisensituationen, junge Burschen interessieren sich doch eher für Playstation, Disco und andere Dinge. Für viele Männer ist die Krisenvorsorge auch ein Hobby und sie haben auch Freude an vielen der Aktivitäten, die damit verbunden sind. Die Spanne der Leute reicht allerdings vom harmlosen „Heimprepper“, der nur ein paar Vorräte hat, über Leute mit Fluchtrucksäcken und umfangreichen Vorräten, bis hin zu beinahe autonom lebenden Preppern. Leider gibt es dann auch noch militante und extreme Leute, mit Waffen und der Bereitschaft zu Gewalt und einer durchaus kämpferischen Natur.

Die Prepperfrau

Mir scheint, dass die meisten Frauen mit Krisenvorsorge nicht viel anfangen und nur wenige denken in diese Richtung überhaupt nach. Einige Damen kommen dann über die Männer zu dieser Thematik, laufen dann zum Teil mit ihrem Partner mit und fallweise werden sie dann selbst zu überzeugten Preppern. Einige Frauen stehen bei der Krisenvorsorge den Männern in nichts nach und betreiben das mit der gleichen Akribie, wie wir Männer. Beim Alter geht es wohl in dieselbe Richtung, wie bei Männern. Junge Leute sind eher selten, meist haben auch weibliche Prepper die 30 bereits überschritten. In Foren und Facebookgruppen melden sich Frauen auch eher seltener zu Wort, fallweise geht es auch um Fragen, an die wir Männer gar nicht denken (was durchaus positiv gemeint ist). Im Bereich Waffen und Gewalt, sind Frauen weitaus klüger und vernünftiger, als Männer, zumindest aus meiner Sicht.

Es gibt einige Themengebiete, wo man doch Unterschiede in der Herangehensweise zwischen Mann und Frau finden kann und dazu möchte ich einige Beispiele nennen. Ich möchte noch drauf hinweisen, dass diese Auflistung nur meiner persönlichen Beobachtung und Erfahrung entspricht und keineswegs eine fundierte Statistik ist. Es geht hier leider auch um Klischees die mitunter nur zum Teil stimmen, also bitte nicht zu ernst nehmen! Ich möchte auf keinen Fall jemanden verärgern.

Fürsorge

Ich halte weibliche Prepper unterm Strich für fürsorglicher, sie denken mehr im Verbund und an ihre Angehörigen und die Familie, als manche männliche Prepper. Männer denken selbstverständlich auch an ihre Familie und ihre Freunde, dennoch gibt es ein paar Leute mit einem ausgeprägten Egoismus und einer, wie ich sie nenne, „Einzelkämpfermentalität“. Sie sind sich bereits jetzt selbst am nächsten und konzentrieren sich im Vorfeld schon verstärkt darauf ihren Besitz vor anderen Leuten zu schützen oder einsame Rückzugsorte zu suchen. Der Mutterinstinkt ist ein starkes Gefühl und auch sonst halte ich Frauen für einfühlsamer, toleranter und fürsorglicher.

Wissen

Im Bereich Wissen für Krisen bringen Frauen einfach andere Voraussetzungen mit, viele kennen z.B. Wege und Methoden Lebensmittel haltbar zu machen. Das könnte sich in einer Krise durchaus als nützlich erweisen. Auch die Fähigkeit zu Nähen oder zu Stricken und andere Fähigkeiten in dieser Art, könnten mal wichtig werden, wenn es keine Versorgung mit Gütern gibt. Dazu kommen noch andere „haushaltliche“ Fähigkeiten, die Männer zum Teil nicht in dem Ausmaß haben. Männer liegen vielleicht wieder im Umgang mit Werkzeugen voraus. Viele männliche Prepper haben auch Bushcraft als Hobby und haben Übung darin Feuer zu machen, kennen sich vielleicht mit der Jagd, dem Fischen oder anderen Nahrungsbeschaffungsmethoden aus und wissen eventuell auch Bescheid, wie man draußen in der Natur zurechtkommt. Manche Männer haben Erfahrung im Bereich Selbstverteidigung, Technik und Handwerk, was in Krisen ebenfalls ein Vorteil sein kann.

Ausrüstung

Was Männer im Bereich Ausrüstung mögen, ist wohl klar, Messer, Feuer, Survivalausrüstung, Outdoor und vielleicht auch Waffen. Es klingt etwas komisch, aber manche Dinge lassen uns Männer noch ein wenig „männlicher“ fühlen, Feuermachen und ein ordentliches Messer, gehören da auf jeden Fall dazu. Schaut man sich die Facebookgruppen zum Thema Prepping und Survival ein wenig an, geht es meist um die gleichen Gegenstände. Kleidung ist auch ein Thema, das man da immer wieder findet. Vorräte für zuhause sind für Männer auch wichtig, werden aber weit seltener diskutiert (habe ich zumindest den Eindruck). Wenn etwas zur Sprache kommt, geht es um Solaranlagen, Notstromaggregate oder andere technische Einrichtungen. Frauen interessieren sich sehr oft für die Lebensmittel zur Krisenvorsorge, weiters auch für EDC-Gegenstände (also Dinge, die man ständig bei sich trägt) und manche Frauen denken über Möglichkeiten zur Selbstverteidigung nach. Manche Handtaschen von Frauen gleichen einem wahren Fluchtrucksack und sind vollgepackt mit mehr oder weniger nützlichen Dingen des Alltags und für auch für spezielle Szenarien.

Flucht

Es gibt viele Männer, für die eine Flucht in einer Krise oder Ausnahmesituation eine echte Option wäre, daher finden sich auch viele Leute mit Fluchtrucksäcken unter den männlichen Preppern. Darin bringen sie auch ihre Ausrüstungsgegenstände unter, die ich im vorigen Punkt erwähnt habe. Manche Prepper wandern dann auch regelmäßig mit ihren Fluchtrucksäcken in der Natur herum, erstens aus Übungszwecken und zweitens, weil sie es können. EDC-Taschen sind bei Männern auch weit verbreitet, Taschenmesser, Lampe, usw., tragen sie halt gern „am Mann“, wie man das so schön sagt. Der Gedanke sich alleine durch die Natur zu schlagen und gemütlich am Lagerfeuer zu sitzen, hat schon was, auch wenn es mit einer realen Notsituation nur entfernt etwas zu tun hat. Frauen sehen eine Flucht eher selten als Option, sie gehen häufig in Richtung Stellung halten und eine Krise gut vorbereitet aussitzen. Sicher gibt es auch Frauen mit Fluchtrucksäcken, aber diese Option hat doch meist einen weit geringeren Stellenwert, als bei den Männern. Frauen wissen vielleicht einfach, dass es blöd wäre alleine in die Natur zu flüchten und bei Männern wird das mitunter noch als cool angesehen (nur so eine Vermutung).

Gewalt und Aggression

Männer neigen eher zu Gewalt und Aggression, das ist Fakt. Somit ergeben sich daraus schon einige Unterschiede bei der Vorbereitung auf Krisen und Ausnahmezustände. Männer rechnen mit Gewalt und möchten vorher schon eine Antwort darauf haben, das merkt man oft, wenn man sich mit anderen Preppern unterhält. Nur sehr wenige Männer denken an Gruppenbildung, Zusammenhalt und Toleranz gegenüber anderen Menschen in Not. Wenn man sich manche worst case Vorstellungen von Preppern so durchlest, könnte man meinen, dass es überhaupt keine Hoffnung mehr für die Menschheit gibt und es nach wenigen Tagen nach dem Motto „Jeder gegen Jeden“ geht. Dadurch wundert es mich auch nicht, wenn es Prepper gibt, mit der Einstellung „vergiss Vorräte, kauf dir Waffen und so viele wie möglich“. Auch hier sind Frauen etwas intelligenter und vor allem realistischer als Männer. Sie denken zwar auch an Selbstverteidigung und Waffen, aber Gewalt ist für sie nicht unbedingt die einzige Option. Ich wage auch zu behaupten, dass Frauen etwas diplomatischer und einfühlsamer mit ihren Mitmenschen umgehen würden, wenn es zu einer schweren Krise kommt. Da Frauen in Bezug auf Kraft und Testosteron etwas hinter den Männern liegen, macht es auch Sinn andere Strategien zu wählen, was ich wie gesagt eventuell sogar für schlauer und vernünftiger halte.

Offenheit

Bei diesem Punkt bin ich mir nicht ganz sicher, ob es tatsächlich so große Unterschiede gibt. Es gibt viele Prepper, die meinen es wäre besser, wenn nicht zu viele Leute wissen, was sie da machen. Andere sind hingegen recht offen und erzählen auch öffentlich, was sie da so tun. Dennoch glaube ich, dass Frauen etwas offener mit dem Thema umgehen, vor allem in Bezug auf Schwächen und Ängste. Männer geben halt nicht so gerne zu, dass sie etwas nicht wissen, nicht können oder Angst vor etwas haben. Frauen haben damit anscheinend weniger Problem und sind ehrlicher. Das merke ich oft, wenn ich mir auf sozialen Plattformen die Fragen von weiblichen Preppern durchlese und dann mit den Fragen von Männern vergleiche. Männer sind bei ihren Aussagen auch eher oberflächlich, überzogen oder übertrieben männlich. Daher finde ich es auch schade, dass so wenige Frauen in diesem Bereich mitreden, sie könnten viel Dinge zur Sprache bringen, die Männer nicht so gerne diskutieren wollen.

Angst und Paranoia

Auch in diesem Bereich gibt es keine so großen Unterschiede, im Grunde fürchten sich Frauen, wie Männer vor ähnlichen Dingen. Man findet immer wieder Szenarien wie Finanzcrash und Zusammenbruch der Wirtschaft, Naturkatastrophen, Unfälle in Industriebetrieben (Atomkraftwerke), Terror, zivile Unruhen und Krieg. Mein Eindruck ist, dass viele Frauen über das Thema Finanzkrise zu Prepping kommen. Das bringt allerdings auch viele Männer dazu Vorbereitungen zu treffen. Richtige Paranoia finden sich leider bei Mann und Frau gleichermaßen, nur die Auswirkungen unterscheiden sich oftmals. Während Frauen teilweise zu extremer Vorratshaltung für lange Zeiträume neigen, gehen Männer oft in Richtung Waffen, Bunker, Fluchtorte und Endzeitvorstellungen.

Sozialverhalten

Wenn ich in einer Krise einem fremden Mann begegne, würde ich mich mehr fürchten, als wenn ich einer Frau begegne. Es geht dabei nicht darum, dass ich wahrscheinlich stärker bin, sondern um die Vermutung, dass von einer Frau weniger Gefahr für mich ausgeht. Das kann natürlich ein kompletter Trugschluss sein, aber ich denke schon, dass andere Männer für mich und meine Familie eine größere Gefahr darstellen, als Frauen. Ich vermute auch, dass Frauen eher bereit sind anderen zu helfen. Meine Frau hat z.B. ein kleines Helfersyndrom (was ich absolut an ihr schätze), sie kann keiner Fliege was zu leide tun und wird benachteiligte Geschöpfe immer verteidigen und unterstützen (egal ob Mensch oder Tier). Männer neigen auch eher dazu Macht zu ihrem Vorteil auszunutzen und andere zu unterdrücken, das kann sich in einer Krise sehr negativ auswirken.

Sexualtrieb

Ein unterschätztes Problem in Krisen, wird der Sexualtrieb sein. Immer wieder hört und liest man von sexuellen Übergriffen von Männern. Das tun sie obwohl sie wissen, dass sie dafür belangt werden und dieses Verhalten gesellschaftlich nicht akzeptabel ist. Jetzt stelle man sich vor, dass es keine Konsequenzen für so ein Verhalten gäbe, wie z.B. in einer Krise, dann kann man sich vorstellen, was passiert. Aus Erfahrungsberichten heraus weiß ich, dass Frauen ihre Sexualität in Ausnahme- oder Krisensituationen zur Not als Mittel zum Zweck nutzen mussten. Einige Frauen haben im Kosovokrieg ihren Körper verkauft, damit sie Dinge des täglichen Bedarfs bekommen konnten. Die Gefahr von Übergriffen bringt auch viele Frauen dazu über Selbstverteidigung nachzudenken, was ich vollkommen verstehe.


Egal wie die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Preppern auch aussehen, wenn es tatsächlich zu einer Krise kommt, werden wir diese nur gemeinsam bewältigen können. Manche Dinge können die Männer von den Frauen lernen und auch umgekehrt, es wird auch Vertreter aus beiden Gruppen geben, die sich nicht so verhalten, wie man das vermutet. Im Grunde sind wir alle Menschen und teilen viele gemeinsame Ängste, Eigenschaften und Fähigkeiten, die wir idealerweise so gut wie möglich einsetzen und auch mit anderen teilen sollten. Unterm Strich geht es nur gemeinsam und umso mehr wir an einem Strang ziehen, desto bessere Chancen werden wir haben.

Mich würde eure Meinung zu dem Thema brennend interessieren! Wo seht ihr die Unterschiede und ergeben sich daraus Vorteile und Nachteile? Schreibt mir dazu bitte einen Kommentar. Über ein Like und ein Abo meines Blogs, würde ich mich besonders freuen.

7 Kommentare

  1. Sehr gut geschrieben. Mir ist durchaus der Gebrauch von Taktischen Nadeln bekannt. Ein Schlüsselbund kann auch als Waffe eingesetzt werden. Selbstverteidigung ist mir ebenfalls bekannt. Doch was sagte unser Trainer immer: Geht Gewalt aus dem Weg, immer weg laufen, das ist die beste Option. Die Typen die in einer Krise an einen Selbstbedienungsladen für Sex denken und das dann tun……. die sollten sich mal ganz schön warm anziehen, schnipp und schnapp….. P….. ab und keiner hats gesehen und nix wie weg. Aber besser ist es Gewalt immer aus dem Weg zu gehen, Diplomat sein, jeder weiß etwas und so kann man sich ergänzen. Verstecken und Tarnen ist besser als Gewalt.

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  2. Im Grunde reichen Unterhaltungen mit verschiedenen Preppern, die leider häufig in einem ganz ähnlichen Sand verlaufen. Viele glauben leider offensichtlich, dass Frauen im Prepperbereich nichts zu suchen haben, aber wie du schon schreibst sind Frauen ein durchaus gewichtiger Faktor mit Fähigkeiten, die Männer mitunter nicht haben.

    Dass Frauen den Männern durchaus ebenbürtig sein können zeigen die Sendungen „the Colony“ und „Alone“ sehr anschaulich.
    Ich habe mich selbst damit aus Interesse beschäftigt, weil ich dies so wollte und stieß in Österreich leider bei den männlichen Preppern auf – traurigerweise ist dies zu sagen – vorsintflutliche Vorstellungen, dass Weibchen doch in der Höhle zu bleiben habe und Männchen sich um die Jagd kümmern solle.

    Das ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, aber das mag auch ein Grund sein, warum es so wenige weibliche Prepper hierzulande gibt. Frauen wollen gerade auch in diesem Thema ernst genommen werden. Passiert dies nicht, bleibt „Mann“, mitunter alleine.

    Es sind einfach Erfahrungswerte aus weiblicher Sicht. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht. In diesem Sinne – Mädels traut euch – es macht Spaß!

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    1. Danke für deine Meinung, ja es ist schon traurig, dass weibliche Prepper fallweise belächelt werden. Im Grunde haben wir die gleichen Beweggründe und das selbe Ziel, die Herangehensweise wird aber nie die Gleiche sein, Menschen sind verschieden, Mann und Frau sind verschieden, was nicht negativ gemeint ist.
      Ich finde es gut, wenn Frauen das machen was sie wollen, egal was die Männer sagen, ist ja umgekehrt auch so. Also wie du sagst, Mädels, traut euch was, sehe das auch so.
      LG Christian

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      1. Das Problem ist wohl eher, dass viele männliche Prepper (beiliebe nicht alle!), dieses Thema als „typisch männlich“ betrachten. Wobei ich mich hier aber nur auf den deutschsprachigen Raum beziehe.
        Noch schlimmer ist es beim Thema „Survival“.
        Vergleichst du beide Bereiche, so wird preppern noch eher mit „weiblicher Haushaltung und Vorratshaltung“ kombiniert als Survival in der freien Natur.

        Sollte es wirklich einmal zu einem entsprechenden „Notfall“ kommen, würde es harte Konsequenzen haben. Insofern betrachten es Frauen vielleicht auch eher als „Spielerei“ denn ernsthaftes Thema. Nun, jedem das Seine, aber ich glaube gerade der deutschsprachige Raum hat da sehr viel Nachholbedarf und manchmal würde ein kleiner Blick in die Vergangenheit nicht schaden, denn was war die Vorratshaltung in früheren Jahrhunderten anderes als das „Preppern“ von heute? Nur waren die Frauen da meistens die „Herren“ im Hause, wo der Mann dann doch eher draussen die Versorgung sicherte.

        Insofern ist das fast schon wieder eine unfreiweillige Komik.

        Gut, dass du dich darum bemühst!

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      2. Da hast du sicher recht mit deinen Einschätzungen.
        Prepping im Sinne von Vorräte horten, Lebensmittel einkochen, Garten usw., ist auch eher ein langweiliges Thema (auch für mich), somit erweitern männliche Prepper ihre Bemühungen gerne in Richtung Bushcraft und Survival. Das fühlt sich dann halt etwas männlicher an und lässt sich viel besser zum Spass oder als Hobby umsetzen. Das kann man uns auch nicht übel nehmen, oder? Unfair finde ich es aber dann, wenn man Frauen nicht das selbe Recht einräumt, oder behauptet, dass das nichts für Frauen ist und sie das sowieso nicht können.
        Wenn man sich anschaut, dass die Frauen im zweiten Weltkrieg die Systeme ohne Männer am Laufen hielten, sieht man, dass sie hart im Nehmen sind und alles genauso können wie wir, wenn es darauf ankommt. Wenn wir zukünftige Krisen überstehen wollen, bleibt uns sowieso nur unsere Kräfte zu vereinen und zusammenzuhalten. Egal was Mann und Frau dazu beisteuert, es wird alles wichtig sein, um zu überleben. Wer jetzt was besser kann oder wer sich für was interessieren soll, wird ein ewiges Streitthema bleiben. Ich sage nur, gleiches Recht für alle, wenn ein Mann Gemüse einkochen möchte, soll er das tun, wenn eine Frau mit dem Bogen in den Wald gehen will und am Abend am Lagerfeuer sitzen möchte, soll sie das tun, wo liegt das Problem? LG Christian

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      3. Bushcraft und Survival sind einfach klasse, es gehört ja auch mehr dazu als manche glauben.

        Wo das Problem liegt? Ich weiß es selbst nicht.
        Aber ich glaube, wir wünschen uns beide das Gleiche für die Zukunft 🙂
        Mit etwas Glück klappt es auch.

        Übrigens ein kleines, nettes Beispiel wer-kann-was-besser:
        Im Amerikanischen Bürgerkrieg standen Frauen in den Fabriken und stopften Patronen, während Männer in den Lazaretten nähten und quilteten.

        Ich bin beileibe keine Feministin, sehe es genauso wie du, wer etwas kann, soll es machen dürfen/können. Darum mag ich solche Anekdoten, weil sie das übliche Weltbild ein klein wenig verrücken und zeigen, es geht auch anders.

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