Quarantäne – Subjektiv betrachtet! đź¤”

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Zur Abwechslung gibt es heute wieder mal einen Blogbeitrag in schriftlicher Form. Ich möchte in diesem Artikel kurz auf die Erfahrungen im Zuge einer 10 tägigen, behördlich verordneten Quarantäne eingehen. Wie ist es mir mit der bösen C-Infektion gegangen, wie war die Zeit zuhause, was denke ich jetzt über die Sache?

Warum musste ich überhaupt in Quarantäne? Am Montag dem 17.08.2020 bekam ich nach der Arbeit plötzlich Fieber. Es stieg relativ rasch an und am Abend hatte ich bereits knapp 38 Grad Körpertemperatur. Ich ging zu Bett und hoffte, dass es mir am nächsten Morgen besser gehen würde. Leider war das nicht so, ich konnte die Nacht auf Dienstag praktisch nicht schlafen, mir war heiß, ich hatte kurzzeitig Schüttelfrost und trockenen Husten. Am Dienstag hätte ich arbeiten gehen müssen, da aber dann auch noch Halsschmerzen dazu kamen, musste ich etwas unternehmen. In Österreich kann man akutell mit Fieber nicht einfach zum Hausarzt gehen und sich krank melden. Man wird sofort auf die Hotline 1450 verwiesen. Also habe ich dort angerufen und mir wurde umgehend ein behördlicher Bescheid zugeschickt, dass ich zuhause bleiben muss und ich so schnell wie möglich getestet werde.

Ich verständigte meinen Arbeitgeber, ca. 3 Stunden später kam die Polizei, sie wollten kontrollieren, ob ich auch zuhause bin und kurz darauf war bereits eine Testerin da, die mir das Wattestäbchen in die Nase schob. Alle Leute waren sehr nett und ich war vom raschen Ablauf überrascht. Dann hieß es warten und erst am übernächsten Tag erfuhr ich, dass ich positiv getestet wurde. Das bedeutete, dass ich alle Kontakte angeben musste, die ich 48 Stunden vor dem Auftreten der Symptome hatte und das waren doch einige. Die Personen wurden dann verständigt, befragt und je nach Art des Kontaktes ebenfalls in Quarantäne gestellt. Nach und nach stellte sich aber heraus, dass ich niemanden angesteckt hatte, das war doch auch eine Erleichterung für mich.

Kommen wir jetzt zum Verlauf der Infektion, ich möchte gleich darauf hinweisen, dass ich die Sache jetzt nur fĂĽr mich selbst beurteilen kann und der Verlauf bei anderen Menschen völlig anders war, als bei mir. Mit einer Nacht erhöhter Temperatur, war bei mir tatsächlich das Gröbste vorĂĽber, im Anschluss war ich noch 2 – 3 Tage leicht erkältet, hatte aber kaum Beschwerden. Am dritten Tag fiel mir allerdings auf, dass ich gewisse GerĂĽche und Geschmäcker nicht mehr wahrnehmen konnte (den Spray auf der Toilette z.B.). Diese eingeschränkten Sinne, sind auch jetzt nach 10 Tagen noch nicht ganz weg, aber das normalisiert sich langsam.

Wie war die Zeit in der Quarantäne? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich einfach versucht habe diese ungeplante Freizeit gut zu nutzen. Es gab kaum Tage, an denen ich nichts gemacht habe, es fand sich immer eine Beschäftigung, der ich nachgehen konnte. Da meine Frau auch sofort in Quarantäne geschickt wurde, als ich das positive Ergebnis des Test bekam, war ich auch nicht alleine zuhause. Da ich Prepper bin und wir doch einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln, Getränken und anderen Dingen haben, war auch kein Engpass vorhanden. Die Notwendigkeit jemanden fĂĽr uns einkaufen zu schicken, war nicht gegeben. Ich gebe auch zu, dass wir uns auch mal Essen bestellt haben, das ist ja grundsätzlich nicht untersagt, sofern man mit dem Lieferanten nicht in Kontakt tritt. Der Zeitraum mit 10 Tagen ist aus meiner Sicht auch etwas angenehmer, als die 14 Tage die zu Beginn der Krise angeordnet wurden. Meine Frau war Anfang Sommer bereits einmal in Quarantäne, weil sie Kontakt zu einer Infizierten Person hatte, daher kenne ich den „alten“ Zeitraum noch. Sie war allerdings auch damals negativ.

Seit 5 Tagen bin ich wieder „frei“ sozusagen und darf wieder tun uns lassen was ich möchte. Allerdings wurde ich von der Behörde darauf aufmerksam gemacht, dass ich dennoch nicht gleich unter die Leute gehen soll, also GroĂźveranstaltungen oder Familienfeiern sind zu meiden und andere Orte, wo viele Menschen sind. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, mein Arbeitgeber hat mir auch noch ein paar Tage gewährt, bevor ich wieder arbeiten gehen muss. Ganz ehrlich gesagt, war ich in den 5 Tagen seit Ende der Quarantäne nur ein paar Mal auĂźer Haus und da auch nicht länger als 2 Stunden. Man gewöhnt sich doch auch irgendwie daran nicht aus dem Haus zu gehen und ich wollte dann auch meine Frau nicht alleine lassen, sie muss nach meiner Quarantäne leider noch weitere 10 Tage daheim bleiben, auch wenn sie zweimal negativ getestet wurde. Zumindest kann ich jetzt Besorgungen machen, wenn wir etwas benötigen, aber vorerst reichten ein oder zwei kleine Einkäufe.

Was ist nun mein Fazit zur Quarantäne, neutral betrachtet? Nun ich möchte hier keine Vermutungen anstellen, ob die ganze Sache nun eine geplante Operation von irgendwelchen Leuten ist oder nicht. Auch die Gefährlichkeit oder die Ansteckung kann ich nur subjektiv beurteilen und die ganzen wilden und auch nicht so wilden Behauptungen im Internet, sind für mich nur mehr nervig und ich höre gar nicht mehr darauf, sondern bilde mir meine eigene Meinung und die ist wie folgt.

Fangen wir mit den  Behörden und den Institutionen an, mit denen ich in dieser Sache Kontakt hatte. Was mir da aufgefallen ist war, dass die Leute unterm Strich doch sehr nett und hilfsbereit waren, aber durch Formulierungen wie „vermuten wir“, „könnte das und das der Fall sein“, „das wissen wir leider nicht genau“ und „das ist glaube ich nicht so relevant“, vermitteln doch eine gewisse Unsicherheit bei den Fakten. Viele Dinge sind einfach nur Vermutungen, z.B. wie lange es nun dauert von der Ansteckung zum Ausbruch der Krankheit. Dadurch kann ich auch so gut wie gar nicht abschätzen, wo ich mich nun angesteckt haben soll. Meine Vermutung liegt bei öffentlichen Toiletten, wo ich doch einige aufgesucht hatte vor dem Ausbruch.

Wenn ich tatsächlich korrekt getestet wurde, was ich weder bestätigen, noch widerlegen kann, dann war bei mir die „Krankheit“ bei weitem harmloser, als eine normale Grippe. Ich muss zwar hinzufĂĽgen, dass ich aktuell sehr fit bin, viel Sport mache, mich gesund ernähre, nicht rauche und keinen Alkohol trinke, aber ich hatte doch mit einer ernsthafteren Bedrohung fĂĽr mein Immunsystem gerechnet. War halt nicht so, das stört mich auch nicht weiter. Die nächste Frage, die sich mir stellt ist, warum habe ich keine einzige meiner Kontaktpersonen angesteckt, wenn das Virus so hochansteckend sein soll? Meine Frau habe ich natĂĽrlich auch gekĂĽsst und wir hatten engen Kontakt, trotzdem war sie negativ. Zwei Personen habe ich sogar die Hand geschĂĽttelt (das war blöd von mir, hätte ich nicht machen sollen), aber auch diese Personen waren negativ.

Zuletzt frage ich mich nun, warum wurde die Quarantäne von 14 auf 10 Tage gekürzt, wenn niemand genau weiß, wie lange man eigentlich noch ansteckend ist. Meine Frau muss, wie bereits erwähnt noch 10 Tage zuhause bleiben, weil ich sie theoretisch auch noch am letzten Tag meiner Quarantäne angesteckt haben könnte. Warum wurde ich kein zweites Mal getestet am Ende meiner Quarantäne und meine Frau schon? Warum darf meine Frau die Quarantäne nicht beenden oder verkürzen, obwohl sie zweimal negativ gestestet wurde? Das verstehe ich definitiv nicht.

Was ist nun das Fazit zur Quarantäne? Ich weiĂź wirklich nicht mehr was ich von dieser Infektion halten soll. Die Quarantäne war fĂĽr mich o.k., mir war wichtig, dass ich keine weiteren Leute anstecke und ich eine Entschuldigung fĂĽr den Ausfall meiner Arbeitskraft hatte. Da dies behördlich angeordnet war und bei Nichteinhaltung auch strafbar gewesen wäre, diskutiere ich auch nicht ĂĽber die Sinnhaftigkeit. Als „Freiheitberaubung“ sehe ich die Sache nicht, es ging mir 10 Tage wirklich nicht schlecht und es gibt definitiv Schlimmeres. Auch beruflich, gesundheitlich und psychisch, gab es fĂĽr mich keine Probleme, also auch hier ist noch alles in Ordnung.

Werde ich mich jetzt anders verhalten? Nein, ich habe mich vor der Quarantäne soweit es ging an die Verordnungen und Maßnahmen gehalten. Ich sehe es nicht als so dramatisch eine Maske zu tragen, mir hin und wieder die Hände zu waschen, etwas Abstand zu halten und auch mal ein Desinfektionsmittel zu verwenden. Notwendigkeit hin oder her. Was ich definitiv nicht mehr machen werde, ist jemandem die Hand zu geben.

Ob ich jetzt immun bin, kann mir leider keiner sagen, dazu müsste ich einen Antikörpertest machen und selbst dann kann keiner sagen, wie lange eine Immunität bestehen würde. Ich habe mir auch überlegt Blutplasma zu spenden, damit ich eventuell anderen Leuten helfen kann, bei denen der Verlauf schwerer ist, als bei mir. Eine Impfung gegen das Virus, würde ich aus jetziger Sicht vehement ablehnen und gegen eine Zwangsimpfung, würde ich mich mit allen Mitteln wehren (rechtlich).

Das war der kleine Bericht von mir in Bezug auf vor, während und nach der Quarantäne. Ich hoffe, dass die paar Tage schnell vergehen, an denen meine Frau noch zuhause bleiben muss. Danach hoffe ich wieder auf eine gewisse Normalität, aber die Welt wird wohl nie mehr so sein, wie sie es vor einiger Zeit noch war. Ich warte auch noch auf weitere wirtschaftliche Probleme, eventuell auch durch einen zweiten Lockdown, wir werden sehen.

Danke fĂĽrs Lesen, ich wĂĽrde mich ĂĽber ein Like freuen, ein Abo meines Blogs wĂĽrde mich auch unterstĂĽtzen. LG Euer Prepper Fox Austria

8 Kommentare

    1. Danke Karola, ich war auch froh, dass ich niemanden angesteckt habe. FĂĽr den harmlosen Verlauf bei mir, war ich auch dankbar, so war die Quarantäne eine „lockere Sache“.
      Morgen geht es wieder in die Arbeit, da bekomme ich wieder ein Stück Normalität, die mir schon etwas gefehlt hat.
      LG Christian

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  1. Hallo Christian,

    gut das du es hinter dir hast, ich glaube nicht das sie die Impfpflicht einfĂĽhren werden,
    da es nur die Vorurteile mancher bestätigt, keine Ahnung ob ich mich impfen lassen würde,
    eher ja, aber nicht beim ersten Durchlauf.

    Meiner Meinung nach wird die Wirtschaft einen 2ten Lockdown verhindern, koste was es wolle
    nur diesmal in die andere Richtung.

    LG Peter

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    1. Hallo Peter, freut mich, dass du im Blog vorbei schaust.
      Ich denke mit deiner Einschätzung liegst du richtig, wobei es bereits Diskussionen gibt, gewisse Berufsgruppen zu impfen (Pflegebereich, wo meine Frau arbeitet z.B.), das finde ich nicht gut.
      Eine Impfung ist immer ein Risiko, egal wie lange, wie oft und wie intensiv im Vorfeld getestet wurde. Impfschäden gab es schon immer und wird es immer geben.

      Dass ein zweiter Lockdown für die Wirtschaft eine Katastrophe wäre, sehe ich auch so und auch, dass sie alles tun werden, um das zu verhindern.

      LG Christian

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  2. Schön das es dir wieder gut geht, das ist doch die Hauptsache. Ich habe seit 2 Wochen schon wieder Husten und Schnupfen, niemanden schert es….. es ist egal. Ich passe trotzdem auf und halte viel Abstand, möchte niemanden anstecken. Heilkräuter lindern aber wenn es wirklich Corona ist wirkt das sicherlich nicht. Mit anderen Worten… alles offen, alles unklar, niemand weiĂź bescheid. So ist das momentan in Deutschland.

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    1. Oje, das sind ja keine guten Nachrichten, wĂĽnsche dir gute Besserung und dass es sich nicht um C… handelt.
      Mir geht es blendend, meine Frau hat morgen den letzten Tag Quarantäne, dann hoffe ich wieder auf einen „normalen“ Alltag, wobei ich nicht weiĂź, wo das in Ă–sterreich noch hinfĂĽhrt. Jetzt haben wir ja ein Ampelsystem fĂĽr jede Region, unser Bezirk ist momentan GrĂĽn, also sind die Richtlinien recht locker. LG Christian

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      1. Wenn es sich wirklich um C. handelt, dann mĂĽsste es auch bei mir bald besser sein. Habe nur heute Morgen gehustet und dann nicht mehr. Wenn ich raus gehe, dann in den Wald. Dort kann ich niemanden anstecken, da ist ja niemand. Wenn wir Besuch hatten, dann haben wir drauĂźen im Garten gesessen, da hatten wir genĂĽgend Platz. Bei uns auf dem Land in Niedersachsen – Norddeutschland haben wir Ă„rzte Mangel. Wir sind meistens auf uns selbst angewiesen. Das heiĂźt, es ist kein Artz da und wir mĂĽssen immer mit dem Auto fahren, wenn wir einen Arzt brauchen. Deshalb gibt es bei uns viele Kräuterkundige, wir brauchen die Heilkräuter. Das ist unsere Medizin wenn wir krank werden. Unsere GroĂźeltern hatten im 2. Weltkrieg auch nichts und haben ĂĽberlebt. Wir werden das auch mit ĂĽberlieferten Wissen und mit neu angelesenen Wissen. Ich verwende momentan Spitzwegerich und Fenchel. Gleichzeitig gurgel ich mit warmen Salzwasser. Heute musste ich nicht arbeiten und habe bis Mittag geschlafen, das hat mir auch gut getan. So weiĂź ich das alles wieder gut wird. Vielleicht sollte ich auch, wenn ich wieder total fit bin, zum Plasma spenden gehen. In Deutschland wird vor dem Plasma spenden das Blut auf Krankheiten und Antikörper untersucht. Das ist fĂĽr mich der einzige Weg um heraus zu finden was ich wirklich hatte. So wird auch 2 Seiten geholfen, es gibt Plasma fĂĽr Kranke und eine Gesundheitsuntersuchung fĂĽr mich, die ich sonst nie bekommen werde.

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      2. PS.: Ich bin gegen Zwangsimpfungen aber für eine gute Gesundheitsaufklärung. Es soll jeder selbst entscheiden ob er sich impfen lässt. Bin selbst gegen einige Krankheiten geimpft, weil ich es für wichtig halte.

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