Krisenvorsorge – Wasser in der Stadt? Gibt es da Möglichkeiten?

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Wenn ich ein Problem mit der Trinkwasserversorgung hätte, könnte ich am Land sicher an trinkbares Wasser kommen, aber was machen Leute in der Stadt? Dazu hätte ich ein paar Gedanken, mehr dazu in diesem Video. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Daumen nach oben gebt, bzw. meinen Kanal abonniert, wenn ihr mehr sehen wollt. LG Euer Prepper Fox

8 Kommentare

  1. Wir haben im Wald hinter dem Dorf eine Quelle, dort müsste ich hin wenn die Wasserleitung nicht mehr funktioniert. Im Garten nutzen wir bereits Regentonnen für Brauchwasser, weil wir dort keine Wasserleitung haben. Wenn wir im Garten sind, waschen wir uns auch mit diesem Wasser. Pro Person kommen wir mit einer großen Regentonne aus. Um mehr Wasser zu bekommen, könnte ich eine Plane (Tarp) so aufspannen, das man an einer Ecke eine weitere Tonne drunter stellen kann. Eine Tonne haben wir auf einem Holzsockel stehen, unten an der Tonne hat mein Mann einen Wasserhahn eingebaut. An dem Wasserhahn haben wir einen Gartenschlauch der den Teich im Garten immer wieder mit genügend Regenwaser versorgt. Für Brauchwasser und zum Waschen geht das. Eine Wasserleitung in den Garten zu legen lohnt sich nicht. Die Leitung müssten wir im Winter auch immer abstellen wegen Frost. Die Regentonnen lassen wir einfach leer laufen und legen sie über Winter auf die Seite, damit sie nicht neu voll laufen und kaputt frieren. Was für den Garten funktioniert, das funktioniert auch in der Stadt. Voraussetzung ist genug Dachfläche. Die Regentonnen können dann auf dem Hinterhof oder Innenhof stehen. Das geht.

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    1. Falls die Trinkwasserversorgung in den Städten zusammen bricht und die Versorgung nicht schnellstens wieder in Betrieb geht, sehe ich andere große Probleme auf uns Stadtbewohner zukommen.
      Gut über einen Monat würde ich durch meine Krisenvorsorge durchkommen.
      Aber ich denke die fehlende öffentliche Ordnung, verbunden mit Durst, fehlender Hygiene und daraus resultierenden Krankheiten werden viel früher zum Problem werden. Hier muß man beobachten wie sich die Gesellschaft entwickelt und ob man überhaupt noch die Straße betreten kann.
      Ich bin selber Wasser- und Heizungsinstallateur. Die sogenannte Warmwasserspeicher werden auf Grund von Hygienemaßnahmen, Legionellengefahr immer weniger. Darauf können nur sehr wenige zurück greifen.
      Selber habe ich mir schon jede Menge Pläne erdacht. Aber wie schon erwähnt hängt es davon ab wie sich die Krise entwickelt und wie lang sie anhält.
      Ich unterscheide drei Wassertypen
      1. Trinkwasser als Lebensmittel und Zähneputzen
      2. Brauchwasser zur äußerlichen Hygiene
      3. Nutzwasser nur für Toilettenspülung
      Regenwasser auffangen ist bei mir auch eine Alternative. Auch die Regenfallleitung aufsägen und die ganze Dachfläche abgreifen. Doch natürlich alles witterungsabhängig.
      Den nahen Fluß (Rhein) hätte ich auch zur Verfügung. Doch nur als Nutzwasser.
      Ob man auf Trinkwasser-Notbrunnen in der Stadt zurück greifen kann wüßte ich nicht. Ich weiß nur daß das Grundwasser hier stark verunreinigt ist. Das Wasser muß schon mit leistungsstarken Pumpen aus Tiefbrunnen gefördert werden.
      Solange man das Auto benutzen könnte wäre alles kein Problem. Dann könnte ich Trinkwassertalsperren, Baggerlöcher oder andere wasserführende Quellen anfahren.
      Bin diesbezüglich mit meinen beiden Katadyn Keramikfiltern, Aktivkohlefilter und dem SteriPEN UV-C-Licht gut auf belastetes Wasser vorbereitet.
      In Eifel und Sauerland bin ich öfters unterwegs. In den letzten beiden Jahren sind sehr viele Quellen und Wasserläufe trocken gefallen. Darauf kann man sich je nach Witterung auch nicht zu 100% verlassen.
      Viele Grüße und bleibt gesund.

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      1. Hallo, die Aufteilung des Wassers in 3 Bereiche, finde ich interessant. Bisher dachte ich nur an Trink- und Brauchwasser, Nutzwasser wäre bei uns im Prinzip überhaupt kein Problem, ein paar Meter neben meinem Haus, läuft einer kleiner Bach vorbei. Den würde ich zwar nicht trinken, aber für die Klospülung jederzeit verwendbar. Wobei ich denke, dass es nach einigen Tagen oder Wochen auch mit der Kanalysation nicht mehr klappen wird. LG Christian

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      2. Danke, bleib auch gesund. Zum Thema Talsperren. Ich komme ursprünglich aus dem Harz. Dort gibt es viele Talsperren (in jedem größerem Tal, außer dem Siebertal). Im Sommer 2018 hatten die Menschen so viel Wasser verbraucht, das sie leer waren, im Sommer. Das Oberharzer Wasserregal wurde angezapft. Das ist das Wassersystem, das das Wasser aus den alten Silberbergwerken ableitet. Der Silberbergbau im Harz wurde damals eingestellt, weil der Weltweite Silberpreis sank. Die Gruben sind noch vorhanden, werden gewartet und gepflegt. Silber desinfiziert. Das ist auch die Basis von Katadyn die Micorpur herstellt. Die Fahrkunst und das Stahlseil wurden im Harz erfunden, von den Bergleuten. Viele Leute sagen paaahhh, der blöde Harz. Aber das ist nicht so. Der Harz hat sogar eine große Universität in Clausthal. Stell dir vor der Harz ist weg…….. Norddeutschland würde verdursten. Die Uni und die schlauen Bergleute wären weg…….. Norddeutschland hätte keine Strom mehr. Der Harz bietet nur wenigen Menschen eine gute Lebensgrundlage. Aus meiner alten Schulklasse ist nur noch eine da, die arbeitet im Kindergarten als Erieherin. Wäre ich dort geblieben, hätte ich nur in einer Fabrik arbeiten können, ich musste dort weg weil ich nicht in einer Fabrik arbeiten wollte. Ich musste dort weg, aus der geliebten Heimat. Aus dem Grund findest du dort sehr viele leer stehende Häuser und verwaisete Grundstücke. Moderne Strukturen? Vergiss es. Der Stand liegt wie im Jahr 1950. Vergiss das Internet ganz schnell. Es muss ohne gehen. Im Harz hat man allerdings etwas neues gefunden….. die Abraum Halden aus dem Mittelalter. Im Mittelalter war man nur scharf auf das Silber. Die Abraumhalden enthalten somit seltene Erden. Aber glaub man ja nicht das du da ran kommst. Die Halden liegen auf Privatgrundstücken, die Harzter wissen das und werden diese nicht verkaufen. Das ist deren Kapital für die Zukunft. Auch ich mach mir Hoffnung, das ich aus dem Grund wieder zurück in meine Heimat kann. Es sind die Abraum Halden und die schlauen Wissenschaftler der Uni Clausthal. Ohne den Harz geht es in Deutschland nicht. Er bringt Wasser, Strom, seltete Erden und wenn wir wollen auch wieder Silber. Und alles ist schön in Privatbesitz….. da kannst du nichts mehr kaufen sondern nur erben. Da taucht natürlich die Frage auf….. wo waren die Anfänge. Die Waren bei den Zisterzienser Mönchen. Sie waren die ersten die das Oberharzer Wasserregal angelegt haben……….. oh ne…. nicht schon wieder diese Christen……… ohne die geht eben auch nichts im Harz. Das ist so. Bei einer Krise können die Menschen aus der Stadt nicht mehr heraus….. es sei denn die gehen zu Fuß, das macht aber niemand. Die bleiben drin. Es wird soziale Unruhen geben, es ist nur eine Frage der Zeit. Wenn das der Fall ist, pack den Rucksack und geh zu Fuß raus, in der Bahn wird man uns bei sozialen Unruhen tod schlagen. Meide die Querdenker und meide alle Neo Nazis…. lass die in Ruhe und geh da blos weg. Ist nicht gut und tut nicht gut. Mehr kannst du da nicht machen. Fluchtrucksach…… sehr gut. Aber 30 Kilo kannst du niemals schleppen. Das ist momentan mein Survival Problem. Auch wenn du Survival Skills hast…… wie lange kann man die denn anwenden. Mein Rekord ist Feuer bei Nässe in 3 Minuten (geht aber auch nicht immer, ist viel Glück dabei). Ihr macht das alle richtig….. auch jede geringe Vorbereitung macht Sinn, denn es ist besser als nichts. Ich bleib erst einmal im Weserbergland ist ja nicht so weit weg vom Harz und ich bin schnell in Göttingen. Da lässt es sich aushalten. Vielleicht kauf ich mir auch ein Grundstück in Syrien, wenn 2 sich streiten freut sich der 3. der Grundstückskäufer. Und dann in Syrien was neues aufbauen. Wird spannend.

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    2. Hallo, ich leere meinen 1000 Liter Tank auch im Herbst, obwohl der Kunststoff das wahrscheinlich aushalten würde. Ich möchte den Behälter aber mit frischem Wasser im Frühling füllen, denke, das ist die bessere Lösung. LG Christian

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  2. Ich wohne im 3. Obergeschoß. Meine Abwässer würden schon abfließen und sich dann in den Kanälen, unterhalb der Rückstauebene ( ist meist Oberkante Straßenkrone, oder Bürgersteig) sammeln.
    Räume (Keller) die Abwasseranschlüsse haben und unterhalb der Rückstauebene liegen sollten immer durch Rückstauverschluß abgesichert sein. Aus Erfahrung weiß ich daß die Wartung und Reinigung dieser Teile oft in Vergessenheit geraten oder schlampig gehandhabt werden.

    Bei einem Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung durch einen Blackout in der Stadt gehe ich davon aus, daß man eine gewisse Vorlaufzeit hat, um sich noch extra Trinkwasser aus den Leitungen in Badewanne und leeren Flaschen abzuzapfen.
    Ich wohne in Düsseldorf und unsere Stadtwerke greifen hierbei auf Hochbehälter außerhalb der Stadt und Notstromaggregate zurück um den Wasserdruck aufrecht zu erhalten. Außerdem heißt es daß die beiden städtischen Gaskraftwerke bei einem großflächigen Stromausfall im Notbetrieb weiterlaufen könnten.
    Theorie und Praxis – Vertrauen würde ich darauf nicht.

    Durch meine Arbeit habe ich sehr viele Eimer (natürlich ausgewaschen) mit Deckel gesammelt um mir zusätzlich Trinkwasser zu sichern. Die kann man bei Nichtgebrauch gut platzsparend ineinanderstecken. Mehrere Schuttkübel könnten gefüllt werden um Brauch- oder Nutzwasser zu speichern und im Heizungskeller zu lagern.

    Eine Flucht alleine, zu Fuß mit dem Rucksack käme bei mir nicht in Frage. Ich habe eine Mutter von 84 Jahre um die ich mich kümmere. Ein Hund ist auch dabei. Da wird niemand zurück gelassen. Und so bleibt nur aussitzen oder die Flucht mit dem Auto.
    Hier heißt es beobachten, informieren, analysieren und hoffentlich die richtige Entscheidung treffen.
    Viele Grüße aus Düsseldorf und bleibt achtsam
    Frank

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