Welcher Prepper Typ bist du?

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Menschen sind verschieden und das gilt selbstverständlich auch für Prepper! Welcher Prepper-Typ seid ihr? Was gibt es überhaupt für verschiedene Typen? Vorweg möchte ich gleich klar stellen, dass diese Auflistung nur meine Meinung ist und ich möchte auf keinen Fall jemanden verärgern oder beleidigen. Es wird kaum eine reine Form im Extrem geben, wie ich es hier darstelle. Die Gruppen fließen sicher ineinander oder stimmen nur zum Teil. Wer sich dennoch genau in einer der Kategorien findet, möge mir das nicht übel nehmen und unbedingt bis zum Ende lesen!

Folgende Gruppen gibt es aus meiner Sicht:

  • Survivalist

Bei Survivalisten handelt es sich um Leute die sich schlicht weg auf das Überleben konzentrieren. Sie versuchen mit dem was sie dabei haben (also ohne spezieller Ausrüstung) zu überleben. Ressourcen aus der Umgebung oder Natur werden zwar genutzt, Komfort und Gemütlichkeit stehen aber im Hintergrund und haben keine Priorität. Sie kaufen eventuell den einen oder anderen Ausrüstungsgegenstand, bleiben aber dennoch bescheiden beim Preppen.

  • Bushcrafter

Ein Bushcrafter konzentriert sich vorwiegend auf die Ressourcen der Natur und seine Fähigkeiten, diese so gut wie irgend möglich zu nutzen. Das Überleben in der Wildnis ist nicht der Kernpunkt, sondern sie wollen mit der verfügbaren Ausrüstung und der Natur so angenehm und komfortabel wie möglich zurecht kommen. Die Leute sind generell gerne draußen und haben eine intensive Verbundenheit mit der Fauna und Flora und verfügen dementsprechend über weitreichende Kenntnisse. Die Ausrüstung kann hierbei durchaus umfangreicher ausfallen.

  • Taktischer Prepper

Von dieser Sorte Prepper gibt es mehr als ich gedacht hätte, sie haben Waffen, militärische Ausrüstung, eventuell eine militärische Ausbildung, natürlich Unmengen an Munition und zahlreiche taktische Gadgets. Sie kleiden sich gerne in Tarnfarben und trainieren mitunter zu Schießen, sie marschieren mit schwerem Gepäck, üben Nahkampf und was weiß ich noch. Im Falle einer großen Krise holen sie dann ihre Waffen und die taktischen Skills hervor und besorgen sich alles, was sie zum Überleben brauchen, bzw. verteidigen ihren Besitz bis die letzte Kugel verfeuert ist, wenn es sein muss auch Mann gegen Mann.

  • Edelmetall-Prepper

Der Name erklärt eigentlich schon um welche Leute es sich hier handelt. Diese Prepper gehen von einem Kollaps der Wirtschaft und unserer Geldsysteme aus und wollen auf etwas bauen können das seinen Wert behält oder sogar mit der Zeit erhöht. Egal ob Gold, Silber oder Platin, es wird gekauft und eingelagert. Wenn Geld plötzlich nichts mehr wert ist, holen sie das Zeug dann raus und hoffen sich alles erkaufen zu können, was sie zum Überleben brauchen. Fallweise lässt sich mit Edelmetallen ein kleines Vermögen aufbauen, wenn man den An- und Verkauf richtig erwischt.

  • Heim-Prepper

Auch hier gibt es sehr viele Vertreter, sie bunkern ihre Vorräte und auch Ausrüstung zuhause und hoffen, dass sie im eigenen Haus die schwere Krise unbeschadet überstehen. Fallweise haben sie sogar noch ein Bugout-Bag, mit dem sie fliehen können und auch hier ist alles drin, was sie so zum Überleben brauchen werden. Sie ersparen sich natürlich die Hamsterkäufe, wenn alle anderen die Geschäfte plündern. Survivalfähigkeiten haben vielleicht einige, aber die meisten werden sich auf ihre Vorräte verlassen und nicht davon ausgehen, dass sie keinen Zugriff darauf haben.

  • Off-Grid-Prepper

Der Off-Grid-Prepper wartet nicht bis etwas passiert, er lebt das Ende der Zivilisation jetzt bereits aus. Diese Leute findet man in entlegenen Gegenden, in alten Bauernhöfen oder schnuckeligen Holzhütten, sie pflanzen ihr eigenes Essen an, halten eventuell Tiere und leben möglicherweise sogar ohne Strom und fließend Wasser. Solche Menschen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Es geht oft gar nicht um Survival oder Prepping im eigentlichen Sinne, sie wollen vielleicht einfach nur unabhängig von der Gesellschaft sein. Manche wollen nicht auf Luxus verzichten und arbeiten dann mit Brunnen, Solarstrom, Gewächshäusern und Erdkühlschränken.

All diese Prepperformen mischen sich mit Sicherheit untereinander, viele von euch werden sich in mehreren Gruppen wiederfinden, zumindest teilweise. Ich rangiere momentan eher in der Heim-Prepper Gruppe, das soll sich aber in Zukunft noch ändern. Meine Meinung ist, dass es gut wäre, wenn man aus allen Gruppen eine gute Mischung für sich selbst findet. Keine Gruppe ist besser oder schlechter als die Andere und auch die Überlebenschancen sind in jeder Gruppe zu einem gewissen Grad begrenzt. Alle Varianten haben ihre Vorteile und die Kunst liegt darin, diese zu sehen und für seine Vorbereitungen zu nutzen. Es ist natürlich auch eine Geldfrage, alle Gruppen zu bedienen kostet leider auch viel Geld und jeder kann in Wahrheit nur innerhalb seiner Mittel agieren.

 

Was haltet ihr von meinen Gruppen? Seid ihr meiner Meinung oder stimmt ihr mir nicht ganz zu? Fallen euch noch weitere Gruppen ein? Bitte lasst mir einen Kommentar da und teilt mir eure Meinung mit!

 

 

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