Top 10 Verhaltenstipps für Extrem- und Ausnahmesituationen?

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Wir wollen nicht hoffen, dass wir in unserem Leben noch eine schwere Krise, Ausnahme- oder Extremsituation erleben müssen. Da es jedoch nicht komplett ausgeschlossen werden kann, sollte man wissen, wie man in so einer Lage reagieren sollte. Dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und versucht 10 Tipps zusammenzustellen, die aus meiner Sicht Sinn machen.

Da ich weder ein Survivalexperte bin, noch jemals in einer ernsthaften Krise war, sollten diese Tipps also als „Gedanken eines nachdenklichen Preppers“ verstanden werden und sind auf keinen Fall der Weisheit letzter Schluss. Ich würde euch auch bitten die Tipps ruhig kritisch zu sehen und dementsprechend einen Kommentar zu hinterlassen, wenn ihr meine Ansichten nicht teilt. Wenn ihr mir zustimmt, würde ich mich sehr über ein Like und vielleicht sogar ein Abo meines Blogs freuen!

Tipp Nr. 1 – Ruhe bewahren!

Klingt sehr einfach, ist es aber leider gar nicht. Wenn wir Menschen mit Situationen konfrontiert sind, die uns massiv überfordern, wird es nur sehr schwer sein ruhig und überlegt zu handeln. Das ist aber die einzige sinnvolle Reaktion, mit Adrenalin im Blut, funktioniert unser Hirn nur mehr im „Notmodus“, wir agieren nicht, wir reagieren. Man sollte zumindest versuchen keine Panik aufkommen zu lassen und seine Ängste im Zum zu halten.

Tipp Nr. 2 – Sei bereit sofort zu handeln!

Es ist nicht immer Zeit lange nachzudenken und im „worst case“ können vielleicht Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Hier bleibt „normalen“ Menschen leider keine andere Option, als sich auf den Instinkt zu verlassen. Wer über spezielles Training im Bereich Krisen und Notfälle verfügt, wird hier im Vorteil sein. Soldaten, Feuerwehrmänner und Polizisten lernen den Umgang mit schwierigen Situationen und üben diese auch.

Tipp Nr. 3 – Durchatmen und Nachdenken!

Wenn keine sofortige Handlung gesetzt werden muss und die erste Schrecksekunde vorbei ist, wird es trotzdem Zeit seine Reaktion festzulegen. Je nachdem, um welche Bedrohung es sich handelt, gibt es mehrere Wege und die richtige Entscheidung zu treffen, kann alles Weitere entscheiden. Im eigenen Interesse, sollte man nichts überstürzen, sondern wirklich einen konkreten Plan machen und erst dann entsprechend handeln.

Tipp Nr. 4 – Handlungen festlegen, bevor etwas passiert!

Hier kommen wir bereits in den Bereich Prepping, um den sich mein Blog dreht. Wer in seiner Vorstellung gewisse Notsituationen durchspielt, kann sich im Vorfeld Strategien und auch Ausrüstung zurechtlegen. Das Handeln sollte dann im Ernstfall schneller, besser vorbereitet und zielgerichtet von Statten gehen. Sogenannte „Notfallprozeduren“ gibt es in vielen Bereichen unseres Lebens, bei Institutionen wie Feuerwehr, Polizei, Militär, aber auch in Firmen, bei Veranstaltungen und sogar bei unserer Regierung.

Tipp Nr. 5 – Versuche gute Informationen zu bekommen!

Es kann durchaus sein, dass man gar nicht weiß, was eigentlich genau passiert ist. Man ist sich zwar einer Bedrohung bewusst, schon aufgrund der Reaktion von anderen Menschen, die genaue Ursache muss man aber noch lange nicht kennen. Hier würde ich zuerst raten den Fernseher oder das Radio anzumachen und auf Meldungen zu achten, auch das Smartphone oder der Computer, könnten Hinweise bieten. Ein Anruf bei Behörden, wäre auch noch eine denkbare Option. Wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt (Stromausfall), kann man dann immer noch die Leute in der unmittelbaren Umgebung fragen.

Tipp Nr. 6 – Sei für eine Flucht gerüstet!

Manchmal ist das verharren vor Ort genau die falsche Reaktion, daher sollte man auch bereit sein alles hinter sich zu lassen. Das kann der Fall sein, wenn das Eigenheim bedroht ist (egal ob durch die Umwelt oder durch feindlich gesinnte Menschen, oder Ähnliches) und somit das vor Ort Bleiben gefährlich ist. Ein weiterer Grund wäre, wenn man keine Ressourcen mehr hat und schlichtweg verdursten oder verhungern würde, wenn man bleibt. Zuletzt könnte es auch sein, dass man zu einer anderen Person oder Personen möchte. Wenn man sein Zuhause verlassen muss, sollte man schon wissen, was man alles mitnehmen möchte, daher sollte man sich mit dem Thema Fluchtrucksack beschäftigen.

Tipp Nr. 7 – Meide große Menschenmengen!

Hier streiten sich die Geister vielleicht, aber für mich ist klar, dass ich in einer Ausnahmesituation große Menschenmengen definitiv meiden würde. Ich kann so schon kaum abschätzen, wie sich andere Leute verhalten und ich werde davon immer wieder negativ überzeugt. In einer Extremsituation stelle ich mir das Ganze noch viel schwieriger vor, solche Ereignisse können zwar das Beste in meinen Mitmenschen wecken, aber auch das schlimmste und grausamste Verhalten, dass wir uns zum Teil nicht einmal vorstellen können.

Tipp Nr. 8 – Bilde eine kleine Gruppe (mit Menschen, denen du vertraust)

Die Geschichte zeigt uns immer wieder, dass Einzelkämpfer beim Survival weit geringere Chancen haben, daher macht es Sinn im Ernstfall ein paar Leute zu haben, auf die man zählen kann. Dabei geht es um viele Dinge, Schutz, Hilfe, Wissen und nicht zuletzt um die psychische Komponente nicht alleine sein zu müssen. Dass es sich hier nicht um eine große Gruppe handeln wird, sollte einleuchtend sein, wie viele Leute kennt ihr, denen ihr zu 100% vertraut?

Tipp Nr. 9 – Versuche dich und andere abzulenken!

Gerade bei Kinder stelle ich mir Extremsituationen sehr dramatisch vor, hier eine Möglichkeit zu finden von den Bedrohungen abzulenken, kann ein wahrer Segen sein. Aber auch wir Erwachsenen können von einer gedanklichen Auszeit profitieren. Vielleicht hilft es einfach nur an etwas Schönes zu denken, ein Buch zu lesen, vielleicht ein wenig zu schlafen oder mit den Kindern zu spielen. Wenn man alles Negative nur für kurze Zeit aus dem Kopf bekommt, gibt das im Idealfall wieder Kraft und Zuversicht.

Tipp Nr. 10 – Versuche zu helfen!

Viel zu oft im Leben, sind wir uns selbst am nächsten, das ist auch in schwierigen Situationen ein Thema. Versuche haben gezeigt, dass nur sehr wenige Leute mit dem Leid anderer zu tun haben wollen. In einem Versuch lag eine Person in einer Fußgängerzone und es war unglaublich wie lange es gedauert hat, bis jemand versucht hat zu helfen. Wir werden leider oft ausgenutzt und müssen ohne Dank etwas machen, das prägt uns glaub ich, daher nehme ich mir jetzt schon fest vor in einer schwierigen Lage meinen Mitmenschen zu helfen. Wenn wir uns das alle vornehmen würden, bräuchten wir uns vor Krisen vielleicht nicht mehr so sehr zu fürchten.


 

So wie ich das sehe, sind in meinem Kopf noch weitere Ideen, wie man in Extremsituationen reagieren sollte, daher könnte es durchaus einen Teil 2 zu diesem Thema geben. Was sagt ihr zu den Tipps? Habe ich gut nachgedacht, fehlt etwas Wichtiges? Lasst es mich wissen und schreibt mir bitte einen Kommentar!

 

 

 

 

 

 

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