Krisenvorsorge – vergiss diese 5 Dinge nicht!

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Zurzeit beschäftige ich mich wieder verstärkt mit der Krisenvorsorge im Eigenheim und dabei ist mir aufgefallen, dass einige Leute an gewisse, aber doch sehr wichtige Dinge nicht denken. In diesem Artikel möchte ich auf 5 dieser Dinge eingehen, welche in einer Krisenvorsorge zuhause vielleicht besser nicht fehlen sollten oder an die man zumindest mal einen Gedanken verschwenden kann.

Für die meisten Leute ist klar, dass man Trinkwasser, Nahrung und Erste-Hilfe-Ausrüstung zuhause haben sollte, dennoch bin ich bei meinen Recherchen auch auf Bereiche gestoßen, die einige Leute (mich eingeschlossen) teilweise übersehen haben. Das Problem ist, dass es beim Eintreten einer Krise, Katastrophe oder eine andere Art von Ausnahmezustand eventuell zu spät ist und man keine Chance mehr hat etwas zu besorgen. Ich verstehe auch Leute nicht, die sagen „es gibt doch Geschäfte, wenn was passiert kaufe ich einfach die Sachen, die ich dann brauche“, das halte ich für leichtsinnig. Hamsterkäufe im Zuge von Katastrophen zeigen deutlich, wie schnell einige Dinge ausverkauft und nicht mehr verfügbar sind. Sobald es keinen Nachschub mehr gibt, wird es für solche Leute problematisch werden. Sachen wie Kerzen, Batterien, Hygieneartikel, länger haltbare Lebensmittel und vieles mehr, werden in einer Krise schnell vergriffen sein.

Welche Dinge übersehen manche Leute bei der Krisenvorsorge zuhause?

  1. Feuerlöscher

Eigentlich sollte ein Feuerlöscher Grundausstattung in einem Haus, einer Wohnung und vielleicht sogar im KFZ sein, leider ist das aber nicht immer der Fall. Da solche Hilfsmittel auch ein Ablaufdatum haben, bzw. regelmäßig überprüft werden sollten, ist es auch wichtig darauf zu achten, dass man vielleicht sogar mehrere besitzt und diese auch noch eingesetzt werden können, also die korrekte Funktion gegeben ist. In einer Krise kann ich mich nicht darauf verlassen, dass die Feuerwehr kommt und mein Haus oder meine Wohnung löscht, falls ein Brand ausbricht. Daher ist es essentiell eine Möglichkeit zu haben zumindest kleinere Brände selbst löschen zu können. Wenn die einzige Zuflucht in einer Ausnahmesituation durch Feuer unbewohnbar wird, hat man höchstwahrscheinlich ein Problem. Eventuell ist sogar mit Brandstiftung zu rechnen, wenn keine Gesetze mehr greifen und es keine Konsequenzen für so eine Handlung gibt.

  1. Radio (Batteriebetrieben oder mit Kurbel Akku)

In einer Krise ist es wichtig Informationen zu bekommen, wenn es keinen Strom mehr gibt, fallen aber die meisten unserer Bezugsquellen für Informationen weg (Fernsehen, Internet, Mobiltelefon, usw.). Ein simples Radio mit Batterien wird noch funktionieren, es gibt auch Modelle die über eine Kurbel oder Solarzellen aufgeladen werden können, so etwas halte ich nicht nur für sinnvoll, sondern absolut wichtig. So ein Teil kann man sogar mitnehmen, wenn man seinen Wohnort verlassen muss und dann im Zuge einer Flucht noch Informationen braucht, was rundherum so passiert. Um richtige Entscheidungen treffen zu können, muss man einfach wissen, was gerade geschieht, sollte es jedoch keine aktiven Radiosender mehr geben, wird so ein Ding auch nicht zwangsläufig nutzlos, bei vielen dieser Geräte, kann man SD-Karten einlegen und Musik abspielen. Das klingt jetzt vielleicht etwas eigenartig, aber in einer schweren Zeit kann das Lieblingslied wieder Kraft und Zuversicht geben und das ist mitunter genauso wichtig wie Informationen.

  1. Tauschmittel

Im Falle eines Zusammenbruchs der Wirtschaft oder anderen Umständen, in denen unser Geld plötzlich wertlos wird, wäre es ratsam nicht nur für sich selbst Vorräte zu haben, sondern auch etwas, um mit anderen Leuten tauschen zu können. Im Bosnienkrieg gab es regelrechte Märkte, wo essentielle Dinge wie Nahrungsmittel, Trinkwasser, Decken, Feuerzeuge, auch Waffen und Munition getauscht wurden. Daher halte ich es für wichtig bei manchen Dingen mehr zuhause zu haben, damit man damit Tauschhandel treiben kann. Man muss beim Tauschen aber vorsichtig sein, damit andere nicht unbedingt wissen, dass man auch noch mehr davon hat, das könnte gefährlich sein. Silber und Gold mag in manchen Fällen auch eine Option sein, aber da man diese „Notwährung“ weder essen noch trinken kann oder sich damit verteidigen, werden aus meiner Sicht andere Sachen wesentlich wertvoller sein. Edelmetalle sind nach einer Krise sinnvoll, um einen besseren Start zu haben, aber in der Krise glaube ich nicht, dass diese von großem Nutzen sein werden.

  1. Bretter und Nägel

Fenster und Glaselemente stellen eine potentielle Schwachstelle in unseren Häusern dar, sie können leicht kaputtgehen, beschädigt werden und bieten anderen, vor allem bei Nacht, eine Möglichkeit festzustellen, ob sich jemand im Gebäude befindet. Aus diesen Gründen würde ich dazu raten zumindest ein paar Bretter und Nägel, bzw. Schrauben zu haben, damit man die Fenster und vielleicht auch Türen mit Holz verschlagen kann. Bei Wohnungen wird das eventuell schwierig, aber sofern ein Kellerabteil besteht, kann man sicher etwas Holz einlagern und wenn man dieses nicht zum Zunageln der Fenster braucht, wäre es immer noch als Brennholz nützlich. Wenn es gerade Winter ist, wird man auch nicht wollen, dass eiskalte Luft durch ein defektes Fenster oder eine kaputte Tür ins Haus dringt, vor allem, wenn die Heizung ohne Strom nicht funktioniert. Alternativ kann man sicher auch die Möbel als Quelle für Bretter und Material zum Verschlagen benutzen, da aber viele Möbel nur mehr aus billigen Sperrholzplatten bestehen und diese bei Nässe schnell unbrauchbar werden, wäre ich dennoch für ein paar solide Bretter.

  1. Medikamente gegen Durchfall und Schmerzen

Bei einer Krise werden Menschen generell leiden, vor allem psychisch. Aufgrund des Stresses, kommt es möglicherweise aber auch zu körperlichen Beschwerden wie Durchfall und Bauchschmerzen, weil unser Magen sehr sensibel auch auf mentale Belastungen reagieren kann. Wer also schon mit Angst, Panik und Verzweiflung kämpfen muss, wird beim Auftreten derartiger Beschwerden nicht gerade erfreut sein. Durch Probleme bei der Ernährung (Mangel, einseitige Ernährung, vorwiegend kalte Nahrung, unregelmäßige Nahrungszufuhr usw.), können noch zusätzliche Magenprobleme auftreten. Ein paar Tabletten gegen Durchfall würde ich daher unbedingt empfehlen. Sollten Kopf- oder Zahnschmerzen auftreten, bzw. es zu Verletzungen kommen, die nicht behandelt werden können, dann werden ein paar Schmerztabletten ein wahrer Segen sein. Solche Tabletten können auch eine sinnvolle Ausrüstung sein, wenn es zu einer Flucht kommt. Wenn man flüchten muss und Schmerzen und Durchfall hat, wird aus einem bereits sehr unangenehmen Zustand eine noch viel größere Belastung.


 

Mir ist klar, dass es viele Leute gibt, die bereits an all diese Dinge gedacht haben und auch in diese Richtung vorgesorgt haben. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es den einen oder anderen Prepper gibt, der einen dieser 5 Punkte ausgelassen hat. Nicht alle Prepper werden diesen Sachen einen hohen Stellenwert beimessen, aber wie schon ein Leitsatz aus meiner Krisenvorsorge lautet „HABEN IST BESSER ALS BRAUCHEN“!

Eventuell fallen mir zu diesem Thema noch weitere Dinge ein, die ich oder auch andere Leute bei ihrer Krisenvorsorge gerne übersehen. Sicher muss man auch darüber nachdenken, wie weit man dabei geht und dass es wohl kaum möglich sein wird, sich für alle erdenklichen Umstände vorzubereiten. Was sagt ihr zu den 5 genannten Punkten? Habt ihr in diesen Bereichen bereits vorgesorgt? Schreibt mir dazu bitte einen Kommentar, über ein Like und ein Abo meines Blogs, würde ich mich ganz besonders freuen!

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