Krisenvorsorge – Schutz Eigenheim – 10 Tipps!

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Wenn es tats√§chlich einmal zu einer Ausnahmesituation oder schweren Krise kommen sollte, w√§re es denkbar, dass man Gefahr l√§uft mit Pl√ľnderern in Kontakt zu kommen. Es wird leider immer wieder Leute geben, die solche Zeiten mit Chaos und Anarchie zum eigenen Vorteil nutzen werden. Eventuell geht es dabei auch nur um das eigene √úberleben, wer nicht vorgesorgt hat und pl√∂tzlich ohne Nahrung, Wasser und anderen wichtigen G√ľtern dasteht, wird verzweifelt sein und versuchen an diese Dinge zu kommen.

Es macht von vorne weg schon einen gro√üen Unterschied, ob man auf dem Land oder in einer Stadt wohnt. Bei mir auf dem Land halte ich Pl√ľnderungen zwar nicht f√ľr unm√∂glich, aber eher unwahrscheinlicher, als in St√§dten. Ob man eine Wohnung oder ein Haus hat, macht den n√§chsten Unterschied aus. Bei den folgenden Tipps, geht es haupts√§chlich um den Schutz eines Hauses, aber einige dieser Hinweise, k√∂nnen eventuell auch bei Wohnungen umgesetzt werden. Abgesehen von Pl√ľnderungen im Zuge einer Krise, k√∂nnen diese Ratschl√§ge auch gegen Einbr√ľche n√ľtzlich sein.

Tipp Nr. 1 – Bepflanzung niedrig halten

Der erste Tipp klingt eventuell etwas komisch, hat aber einen ernsthaften Hintergedanken. Wer Str√§ucher, Hecken oder B√§ume rund um sein Haus gepflanzt hat, ist vielleicht froh einen Sichtschutz zu haben, leider sehen das Pl√ľnderer oder Einbrecher eventuell genauso. Sie k√∂nnen von au√üen ungesehen agieren und daher w√§re es ratsam die Pflanzen nicht zu hoch werden zu lassen und man sollte diese auch nicht direkt vor Fenstern oder T√ľren stehen haben. Wer irgendwo ein einsames H√§uschen im Wald stehen hat, kann diesen Tipp selbstverst√§ndlich vergessen, aber in Siedlungen und auch in der Stadt, halte ich es f√ľr sinnvoll das zu beachten.

Tipp Nr. 2 – Licht

Licht ist ein sehr heikles Thema und es streiten sich die Geister, eines ist klar, Einbrecher oder auch Pl√ľnderer, werden sich im hellen Schein eines Au√üentrahlers nicht unbedingt wohl f√ľhlen. Einige werden vielleicht sagen, dass man es damit den Leuten leichter macht, weil man ihnen auch noch den Weg zum Haus ausleuchtet, trotzdem sehe ich Licht eher als Abschreckung, Verbrechen spielen sich doch eher im Dunkeln ab. Bei Licht im Inneren des Hauses oder einer Wohnung, wird die Sache noch komplizierter. Bei Einbrechern kann Licht im Geb√§ude als Abschreckung dienen, solche Leute wollen etwas stehlen, aber meist nicht mit Leuten konfrontiert sein. Bei Pl√ľnderern, k√∂nnte das √§hnlich sein, aber es zeigt eben auch, dass jemand da ist und folglich auch Ressourcen vorhanden sein k√∂nnen. Bei ge√∂ffneten Vorh√§ngen, hilft das Licht potentiellen Angreifern auch zu sehen, was im Inneren vorgeht. Unterm Strich sehe ich Licht eher als Vorteil, solange man keinen klaren Blick durch Fenster oder T√ľren erlaubt. Wer um sein Leben f√ľrchtet, wird andere Menschen in einer Krise eher meiden und Angreifer, denen das egal ist, werden H√§user mit oder ohne Licht angreifen.

Tipp Nr. 3 РGerätschaften oder Werkzeug rund um das Haus

Ich sehe oft, dass Leute an der Au√üenmauer des Hauses Leitern befestigt haben, das w√ľrde ich niemals tun, damit erspart sich der Einbrecher seine eigene Aufstiegshilfe mitzunehmen. Auch Werkzeuge finden sich oft rund um H√§user und im Garten, Schaufeln, Spitzhacken oder vielleicht auch noch einen Bolzenschneider, sollte man nicht frei zug√§nglich irgendwo liegen lassen. Daher w√ľrde ich auch Garagen, Gartenschuppen oder H√ľtten so gut wie m√∂glich sichern, alles was ein Einbrecher oder Pl√ľnderer findet, wird er auch einsetzen, wenn es ihm hilft.

Tipp Nr. 4 – Hunde

Viele Leute haben Hunde, diese Tiere haben von Natur aus einen Besch√ľtzerinstinkt und verteidigen sowohl ihr Revier und auch ihre Besitzer. Sicher eignet sich als Schutz nicht jede Rasse und eventuell braucht das Tier ein spezielles Training als Schutzhund, aber dennoch sehe ich Hunde als absolut guten Schutz gegen Einbrecher und auch Pl√ľnderer. Es muss aber klar sein, dass es auch Wege und Mittel gibt, um an einem Hund vorbei zu kommen, oder diesen sogar au√üer Gefecht zu setzen, daher bietet auch so ein Besch√ľtzer keine 100%ige Garantie f√ľr Sicherheit.

Tipp Nr. 5 – T√ľren und Fenster

Wenn jemand in euer Eigenheim eindringen m√∂chte, wird sich derjenige den einfachsten Weg suchen, Fenster und T√ľren bieten hier die gr√∂√üten Chancen. Wer auf Nummer Sicher gehen m√∂chte, kann sich Modelle einbauen lassen, die gro√üen Widerstand gegen Einbruchsversuche bieten, eine M√∂glichkeit w√§re auch Zusatzschl√∂sser anzubringen. In einer Ausnahmesituation oder Krise, w√ľrde ich auch noch versuchen das Glas mit Holzverschl√§gen zu sichern. Es gibt auch hier unterschiedliche Meinungen zur Anbringung, die einen sagen Au√üen, die anderen halten die Innenseite f√ľr besser. Ich denke, dass jede der Varianten Vor- und Nachteile bietet, ich pers√∂nlich w√ľrde meine Fenster und T√ľren Au√üen verschlagen, damit ich das Glas sch√ľtzen kann, wenn ich den Schutz Innen anbringe, k√∂nnte dennoch das Glas kaputtgehen und Wind, K√§lte oder N√§sse ins Haus eindringen.

Tipp Nr. 6 РTäuschen und Tarnen

Einbrecher und auch Pl√ľnderer gehen nach ihrem Eindruck, dass es etwas zu holen gibt, daher w√ľrde ich empfehlen diesen Eindruck erst gar nicht entstehen zu lassen. In den letzten Jahren gab es doch einige Einbr√ľche auch in meiner Wohngegend, dabei waren immer H√§user betroffen, bei denen man die Wertigkeit und das Geld erahnen konnte. Speziell in Bezug auf Pl√ľnderer, sollte man gar nicht zu kompliziert denken, ein einfacher Brunnen im Garten, w√§re ein Hinweis auf Wasser, also sollte man so etwas verbergen, Geruch von Nahrung, also durch die Zubereitung von Essen, k√∂nnte Menschen anlocken, Brennholzstapel und ein Gem√ľsegarten, w√§ren weitere Beispiele. Man kann auch versuchen mit bedrohlichen Hinweisen eine Abschreckung zu schaffen, also ein Schild mit einem Wachhund (auch wenn man keinen hat), Hinweise auf Verteidigung mittels Waffen, oder √Ąhnliches. Stolperfallen mit L√§rm erzeugenden Gegenst√§nden (leeren Dosen, Glas), w√§ren auch noch eine denkbare Abschreckung und im Falle, dass es noch Strom gibt, bieten auch Kameras eine gewisse Hemmschwelle. Zuletzt kann man noch versuchen den Eindruck zu vermitteln, es seien mehr Leute da, als es tats√§chlich sind. Eine gr√∂√üere Gruppe von Menschen, l√§uft weniger Gefahr angegriffen zu werden, zumindest aus meiner Sicht. Mit mehr Licht, Musik oder Gespr√§chen, k√∂nnte man diesen Eindruck erzielen. Man muss halt abw√§gen, ob das Sinn macht, diese Art von Aufmerksamkeit, kann in manchen Situationen auch kontraproduktiv sein.

Tipp Nr. 7 – Verteidigung

Wer vor hat sein Hab und Gut zu verteidigen, muss wohl oder √ľbel auf Waffen zur√ľckgreifen. Ob es dabei um Feuerwaffen geht oder simplere Mittel, wie Pfeil und Bogen, eine Armbrust, Pfefferspray, Schreckschusspistolen oder was auch immer ist nebens√§chlich. Obwohl ich grundlegend ein friedlicher Mensch bin, der Gewalt verabscheut, sehe ich es als zwingend notwendig, sich auf irgendeine Weise verteidigen zu k√∂nnen. Man muss davon ausgehen, dass m√∂gliche Einbrecher oder Pl√ľnderer auch bewaffnet sind, daher w√§re es leichtsinnig auf den Eigenschutz zu verzichten und zu hoffen, niemals √ľberfallen zu werden. Man muss aus meiner Sicht auch nicht unbedingt ein Kampf- oder Waffentraining bei den Marines machen, aber die Bereitschaft und auch das Wissen, wie man sich grundlegend gegen Angriffe wehren kann, geh√∂rt f√ľr mich zu einer sinnvollen Krisenvorsorge dazu. Wer kreativ ist, kann sicher auch Dinge einsetzen, die nicht als Waffe gedacht sind, Haarspray mit einem Feuerzeug, eine Schaufel, hei√ües √Ėl oder was auch immer, k√∂nnen hilfreich sein, wenn es ums Leben geht. Einen gro√üen Nachteil bei Waffen, sollte man aber nicht au√üer Acht lassen, alles was man in diesem Bereich besitzt, kann einem weggenommen werden und man steht dann eventuell seiner eigenen Waffe gegen√ľber.

Tipp Nr. 8 РKreativität

Um es Leuten so schwer wie m√∂glich zu machen, in den eigenen Besitz einzudringen, kann es n√∂tig sein etwas quer zu denken. Als Beispiel, k√∂nnte man einen schweren Schrank vor eine T√ľr schieben, damit dort niemand eindringen kann. Etwaige Aufstiegshilfen f√ľr Einbrecher und Pl√ľnderer muss man eventuell entfernen (B√§ume, Gel√§nder, Metalltreppen, Dachrinnen, usw.). Man k√∂nnte Stolperdr√§hte anbringen, verborgene Gruben anlegen, Gegenst√§nde bereithalten, die man von oben herab fallen lassen kann (Steine, Metallteile, usw.), T√ľrschnallen k√∂nnte man durch ein darunter geklemmtes Holzbrett sichern und es gibt noch viele solcher Tricks. Leute werden nicht ewig versuchen bei euch einzudringen, wenn es einfach zu gef√§hrlich ist oder der Aufwand zu gro√ü ist. Wie weit man dabei geht, ist halt ein anderes Thema und ob man immer genau unterscheiden kann, zwischen kriminellen Menschen und Leuten, die nur etwas zu Essen haben wollen oder Hilfe brauchen, ist auch unklar.

Tipp Nr. 9 – Panikroom oder Versteck

Es gibt Menschen mit speziell gesch√ľtzten R√§umen oder Verstecken innerhalb eines Geb√§udes. So etwas habe ich zugegebenerma√üen nicht, aber es gibt Geschichten aus dem Krieg, wo sich Leute erfolgreich in geheimen R√§umen, Kellern, Dachb√∂den oder anderen R√§umlichkeiten vor Einbrechern und Pl√ľnderern verstecken konnten. Daher f√ľhre ich diese Option auch hier an. Sich selbst in eine Art ‚ÄěTresor‚Äú einzusperren, h√∂rt sich eventuell gut an, aber man sitzt damit schon auch in einer Falle. Wer garantiert mir, dass die Pl√ľnderer das Geb√§ude nicht in Brand stecken, speziell wenn sie wissen, dass noch jemand da ist? F√ľr mich macht so ein gesch√ľtztes Versteck nur Sinn, wenn man nicht merkt, dass sich jemand versteckt und das Risiko doch entdeckt zu werden, bzw. ‚Äěausger√§uchert‚Äú oder ‚Äěbelagert‚Äú zu werden, bleibt trotz allem.

Tipp Nr. 10 – Bereit sein, alles hinter sich zu lassen und zu fl√ľchten

Es kann der Moment kommen, wo man sich entscheiden muss, entweder rettet man sein eigenes Leben, oder stirbt im worst case bei der Verteidigung seines Heimes. Diese Entscheidung zu treffen, wird eine der schwierigsten Handlungen sein, die ich mir im Zuge eine Krise vorstellen kann. Da ich f√ľr mich selbst beschlossen habe, keine Feuerwaffen zu besitzen und einzusetzen, k√∂nnte dieser Moment bei mir schneller eintreten, als bei anderen. Daher bereite ich mich auch mental darauf vor, alles zur√ľckzulassen (materielle Dinge), damit ich zumindest mein Leben und das meiner Lieben sch√ľtzen kann. Es bringt mir aber einen gewissen Vorteil, so brauche ich weniger Ressourcen in Bezug auf das ‚ÄěHalten der Stellung‚Äú und verschwende wenig Energie daran zu glauben, dass ich mein Haus auf lange Sicht gegen jegliche Bedrohung verteidigen kann, was meiner Meinung nach ohnehin eine Illusion ist.


 

Ich kann nicht sagen, wie hoch die Chancen auf Einbr√ľche und Pl√ľnderungen im Zuge einer Krise tats√§chlich sind, ich hoffe sie sind weit geringer, als ich mir das denke. Dennoch zeigen mir die h√§ufigen Einbr√ľche bei uns, dass die Bereitschaft andere zu bestehlen gr√∂√üer geworden ist in den letzten Jahren. Wer wei√ü also was passiert, wenn kein Gesetz mehr greift und solche Leute gar nicht belangt werden k√∂nnen.

Mit diesen 10 Tipps, ist das Thema sicher nicht komplett abgehandelt, aber ich denke, es sind einige n√ľtzliche Anregungen zum Nachdenken dabei, daher hoffe ich, dass dieser Artikel einige Leute zum Gr√ľbeln bringt. Wenn ihr eine Meinung zu diesem Thema habt, oder ihr Hinweise oder Tipps beitragen wollt, dann w√ľrde ich euch um einen Kommentar bitten. √úber ein Like und ein Abo meines Blogs, w√ľrde ich mich ganz besonders freuen.

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