Krisenvorbereitung – Trinkwasser!

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In jede sinnvolle Krisenvorbereitung geh√∂rt eine gewisse Menge an Trinkwasser. Wir k√∂nnen uns nicht auf ewig darauf verlassen, dass das kostbare Nass immer aus unseren Wasserh√§hnen kommt. Schon ein l√§ngerer Stromausfall, k√∂nnte daf√ľr sorgen, dass die Pumpen im Wasserwerk versagen. Da ich leider keinen Brunnen habe, muss ich mir daf√ľr einen „Plan-B“ √ľberlegen. Mehr dazu in diesem Artikel.

Es war eines meiner ersten Projekte als Prepper, mir zu √ľberlegen, wie ich einen Trinkwasservorrat anlegen kann. Auf die Idee einfach Mineralwasser zu kaufen, wird man recht schnell kommen. Diese Option nutze ich selbstverst√§ndlich auch, aber eine gro√üe Menge an Mineralwasserflaschen nach Hause zu schleppen, wird nicht jedermanns Sache sein. In Bezug auf die Haltbarkeit, mache ich mir eher weniger Sorgen, da es genug Hinweise darauf gibt, dass Mineralwasser bei richtiger Lagerung viele Jahre lang genie√übar ist. Ich sehe nur das Problem bei PET-Flaschen, da man nicht ausschlie√üen kann, dass sich aus dem Plastik √ľber die Jahre Chemikalien l√∂sen und dann ins Wasser gelangen. Glasflaschen w√§ren aus meiner Sicht besser, aber diese sind wesentlich schwerer.

Daher habe ich eine andere Option gesucht, um einfach mein Leitungswasser haltbar zu machen. So eine Option habe ich auch gefunden, dazu habe ich vor ca. 1 Jahr auch ein Video gemacht und bei Youtube veröffentlicht, hier der Link dazu:

Youtube Video: Krisenvorsorge – Trinkwasseraufbereitung?

Prepper Fox Shopping Links Wasseraufbereitungstabletten

Diese Option stellt f√ľr mich eine sinnvolle L√∂sung dar, ich tausche einfach alle 3 Monate bei der H√§lfte der Kanister das Wasser aus und sonst habe ich keine Arbeit damit. Zurzeit habe ich 9 Kanister mit je 20 Liter, also stehen gesamt 180 Liter Wasser zur Verf√ľgung. Da wir zwei Personen im Haushalt sind und wir ohne Ber√ľcksichtigung des Brauchwassers ca. 2 Liter pro Person und Tag ben√∂tigen, kommen wir mit diesem Vorrat theoretisch 90 Tage aus. Es gibt auch einen guten Grund, warum ich Brauchwasser nicht erw√§hne, im Winter k√∂nnten wir uns Schnee zu Nutze machen, den Rest des Jahres haben wir 2 gro√üe Regentonnen (1 h√§tte ich noch auf Reserve) und k√∂nnen damit jederzeit Regenwasser sammeln. Unsere Dachrinne hat einfach eine aufklappbare Rinne, die das Wasser direkt in die Tonnen leitet, zus√§tzlich habe ich die Tonnen noch mit einem Schlauch verbunden. Dadurch wird automatisch die andere Tonne gef√ľllt, wenn die erste voll ist. Zus√§tzlich habe ich auch beschlossen das Wasser aus den Trinkwasserkanistern nicht zu verschwenden, sondern auch dieses in F√§ssern zu sammeln und als Brauchwasser zu nutzen, hier ein Bild der F√§sser:

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In einem Fass haben 120 Liter Wasser Platz, wenn beide gef√ľllt sind, stehen somit 240 Liter Brauchwasser zur Verf√ľgung. Damit k√∂nnten wir W√§sche waschen, es in eine Campingdusche einf√ľllen (Solardusche), f√ľr die Klosp√ľlung verwenden, Pflanzen gie√üen (Gem√ľse oder Obst) und am mit Holz befeuerten K√ľchenofen erw√§rmt, w√§re sogar ein warmes Bad denkbar. Selbstverst√§ndlich werde ich auch dieses Wasser mal austauschen, da es aber nur f√ľr den Gebrauch gedacht ist, dr√§ngt das nicht so.

Ein weiterer Wasserspeicher befindet sich bei mir im Garten, es handelt sich, wie unschwer zu erraten, um einen Swimmingpool. Auch dieser fasst ca. 9000 Liter und damit w√§re unser Brauchwasserbedarf auch f√ľr einige Zeit abgedeckt. Hier sehe ich nur das Problem eines l√§ngeren Stromausfalles, dadurch k√∂nnte ich die Poolpumpe nicht mehr betreiben und dann w√ľrde das Wasser h√∂chstwahrscheinlich mal kippen, aber das geht nicht von heute auf morgen und auch dann kann man es noch f√ľr den einen oder anderen Zweck verwenden.

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Wir haben auch noch zwei Nachbarn mit Brunnen, ich denke bei einem kurzfristigen Ausfall der Trinkwasserversorgung, w√ľrden sie mir erlauben mir Wasser zu nehmen, jedoch verlasse ich mich nicht darauf. Es k√∂nnte auch sein, dass im Brunnenwasser Verunreinigungen sind, Kontamination ist immer eine Gefahr bei Brunnen, wie auch bei anderen nat√ľrlichen Wasserquellen.

Da ich auch die Option einer Flucht in Betracht ziehe, denke ich auch an Umst√§nde, wo es mir nicht mehr m√∂glich ist meine Wasserreserven zu nutzen. Ich besitze ja einen Fluchtrucksack und hier habe ich mal eine Feldflasche, die ich versuchen w√ľrde noch zu f√ľllen, bevor ich von zuhause weg m√ľsste. Dann habe ich auch noch Trinkwasser, welches in Alu eingeschwei√üt wurde und auch l√§nger haltbar ist. So etwas kann man ebenfalls auf Amazon bestellen und ich halte das f√ľr eine gute Option, weil das Wasser so sehr gut einteilbar und auch vor Sonneneinstrahlung gesch√ľtzt ist. Diese Beutel machen auch einen sehr stabilen Eindruck. Hier ein Link zu so einem Produkt:

Prepper Fox Austria Shopping Links – Trinkwasserbeutel

Da es durchaus sein k√∂nnte, dass ich keine Chance mehr habe Trinkwasser mitzunehmen, bzw. die Flucht oder das Verstecken zu lange dauert, habe ich an meinen gew√§hlten Fluchtorten bereits jetzt nach Trinkwasser Ausschau gehalten. Beide Orte bieten Wasserquellen, die ich ohne gro√üer Bedenken trinken w√ľrde. Selbst wenn ich diese Quellen aus irgendeinem Grund nicht nutzen kann, oder ich Bedenken habe andere Quellen zu nutzen, stehen mir 3 Optionen zur Verf√ľgung.

Option Nr. 1 РHigh Tech Filter von Sawyer (diese Filter können bis auf Chemikalien und Viren beinahe alles aus Wasser entfernen, was uns Menschen gefährlich werden könnte)

Prepper Fox Austria Shopping Links – Sawyer Filter

Option Nr. 2 – Tabletten zur kurzfristigen Wasseraufbereitung (mit diesen Tabletten, kann man innerhalb von ca. 30 Minuten Wasser entkeimen)

Prepper Fox Austria Shopping Links – Micropur Tabletten

Option Nr. 3 – eigenen Filter bauen aus Naturmaterialien (dazu habe ich auch mal ein Video auf Youtube gemacht, es ging hier um das Finden und Aufbereiten von Wasser in der Natur) Link zum Video:

Youtube Video: Krisenvorsorge – Wasser finden und aufbereiten?

Ich denke, dass ich das Thema Trinkwasser intensiv durchdacht habe und vielen bei meiner Krisenvorsorge ber√ľcksichtigt habe. Man sollte nicht untersch√§tzen, wie wichtig Wasser f√ľr uns Menschen ist, nicht nur zum Trinken, sondern auch f√ľr zahlreiche andere Bed√ľrfnisse. Wie bereits gesagt, werden wir uns niemals zu 100% darauf verlassen k√∂nnen, dass wir einfach nur zum Wasserhahn oder zur Dusche gehen m√ľssen und dann aufdrehen. Daher w√ľrde ich jedem ans Herz legen, zumindest einen kleinen Vorrat an Trink- und vielleicht sogar Brauchwasser anzulegen. Die Kosten halten sich dabei auch in Grenzen, somit sollte sich diese Vorsorge jeder leisten k√∂nnen.

Was sagt ihr zu meinen Bem√ľhungen in Richtung Wasser f√ľr die Krisenvorsorge? Habe ich alles bedacht? Gibt es noch andere Optionen, die ich nicht erw√§hnt habe? Schreibt mir dazu bitte einen Kommentar, √ľber ein Like und ein Abo meines Blogs, w√ľrde ich mich ganz besonders freuen!

2 Kommentare

  1. Hallo, mit 2 Liter Trinkwasser pro Person ohne Brauchwasser kommst du nicht aus. Das passt nicht. Bei unseren Segeltouren haben wir immer 6 Liter Trinkwasser pro Person und Tag eingeplant und 6 Liter Brauchwasser pro Person und Tag. Mein Mann und ich haben uns immer mit Salzwasser gewaschen, auch die W√§sche. Die W√§sche haben wir zum Schlu√ü mit S√ľ√üwasser durchgesp√ľlt, da man auf einem Schiff Wasser sparen muss. Unseren Mitreisenden haben wir dies alles erkl√§rt. Es hat nicht geklappt, eine Person hat zog das Dauerduschen mit S√ľ√üwasser vor und der Tank war leer. Der n√§chste mitreisende hat mit Trinkwasser abgewaschen. Es war f√ľr uns als Skipper Paar die Katastrophe. Einen Tag mussten wir so ohne Trinkwasser in der hei√üen griechischen Sonne auskommen, denn Salzwasser kann man ja nicht trinken. Da war das Gejammer der Mitreisenden gro√ü. Da mussten sie jetzt durch, es gab erst wieder am Abend etwas als wir zu einer Insel kamen. Dort gab es keine Duschen und unser Brauchwassertank blieb leer. Die Mitreisenden weigerten sich mit Salzwasser zu duschen und zu baden. Na gut, dann blieben sie eben verschwitzt und dreckig. Einen Sturm bekamen wir dann auch noch. Als die Mitreisenden sahen das wir uns als Skipper Paar selbst mit Seilen im Segelboot anbunden um nicht √ľber Bord zu gehen, taten sie dies auch. Es wurde eine Kotztour und danach musste alles mit Salzwasser gewaschen werden. Es ging nicht mehr anders. Seit dem finden wir keine Mitreisenden mehr, weil wir zu extrem sind. Auch auf meinen Pilgertouren und Waldl√§ufer Touren bin ich meist allein. Pilger treffe ich unterwegs und dann habe ich Gesellschaft. Ich bin froh das wir hinter unserem Dorf eine Quelle haben. Eine 2 Quelle flie√üt in einen Hochbeh√§lter am Hang. Dieser Hang liegt oberhalb unseres Dorfes. Durch die hohe Lage entsteht ein Wasserdruck in den Leitungen √§hnlich wie bei einem Wasserturm. Wir brauchen bei uns im Dorf keine Pumpen f√ľr die Wasserleitungen. Bei uns f√§llt √∂fter mal der Strom aus, das Wasser l√§uft troztdem weiter. Alle Wasserrohre sind unterirdisch. Der Hochbeh√§lter am Hang ist aus massiven Backsteinen gemauert und nur wenn dieser kaputt geht, sind wir ohne Trinkwasser und m√ľssen selbst zur Quelle laufen wie im Mittelalter.

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    1. Hallo, also in der griechischen Sommerhitze sind 2 Liter Trinkwasser sicher zu wenig, aber das kann man mit unseren Breiten nicht ganz vergleichen. Des Weiteren nimmt man Fl√ľssikgeit auch √ľber die Nahrung auf, das kommt ja noch dazu. Bei uns regnet es auch √∂fter als in Griechenland, usw.
      Ich stimme schon zu, dass 2 Liter sehr minimal gerechnet sind, sollten wir mehr brauchen, verk√ľrzt sich dann eben die Zeit, die wir auskommen, is halt so.
      Deine Erfahrungen sind sehr interessant, daraus hast du sicher einiges gelernt, danke, dass du das mit uns teilst. Danke f√ľrs Lesen!
      LG Christian

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