Prepper-Ziele für 2019?

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Wieder ist ein Jahr vorüber und ich weiß noch nicht was mir 2019 alles bringt. Eines ist mir klar, ich brauche Ziele! Wie schon Arnold Schwarzenegger gesagt hat, „ohne Ziel rudert man nur planlos im Kreis herum und erreicht gar nichts“ und der muss es ja wissen. Also bin ich tief in mich gegangen und bin auf folgende „Prepper-Vorsätze“ für das heurige Jahr gekommen:

  • Ich muss fitter werden

Wenn ich ehrlich bin, muss ich leider zugeben, dass ich es mir in den letzten Jahren viel zu gut gehen ließ. Dadurch habe ich ganz schön zugelegt und muss dringend abnehmen. Erstens meiner Gesundheit zuliebe und zweitens, weil fette und faule Prepper sicher keine guten Überlebenschancen haben. Seit längerer Zeit habe ich schon ein kleines Fitnessstudio im Dachgeschoss eingerichtet, hier möchte ich zumindest viermal pro Woche trainieren. Zusätzlich möchte ich Wandern, generell viel Gehen und Fahrrad fahren. Meine Ernährung muss ich natürlich auch umstellen, zum Start werde ich mal 3 Tage nichts essen, dann kann sich mein Magen von den Feiertagen erholen.

  • Bugoutbag fertigstellen und packen

Beim Fluchtrucksack bin ich schon auf einem guten Weg, das eine oder andere Detail muss ich noch ändern oder anpassen, aber ansonsten wäre das Teil fertig zum Packen. Da ich noch wissen möchte, ob meine Ausrüstung passt, wird es unerlässlich sein die Dinge trotzdem noch zu testen und zu beurteilen. Wichtig ist mir auch das Gesamtgewicht, es sollte nicht höher als 10 – 15 kg sein (ohne Berücksichtigung der Kleidung).

  • Mehr Zeit im Freien verbringen

Ich habe seit einiger Zeit den innigen Wunsch wieder mehr in der Natur zu sein, als Kind war ich praktisch nur draußen. Ich kann mich noch genau erinnern, meine Mutter musste mich regelrecht dazu zwingen ins Haus zu gehen. Diese Naturverbundenheit möchte ich zu einem gewissen Grad wiedererlangen. Zusätzlich muss ich ja meine Ausrüstung testen und das will ich sicher nicht nur in meinem Garten machen. Unsere Gegend ist so schön, wird sicher großartig mehr davon zu sehen. In diesem Zuge werde ich auch einige Videos für Youtube aufzeichnen.

  • Meine Trinkwasservorräte optimieren

Ein paar Kanister habe ich bereits mit Wasser gefüllt und mit Wasseraufbereitungstabletten behandelt, vorerst komme ich auf 180 Liter (9 Kanister zu je 20 Liter). Eine Person braucht zumindest 2 Liter Trinkwasser pro Tag (Kochen nicht eingerechnet), daher brauche ich für 2 Personen ca. 360 Liter Wasser für 3 Monate. Einen Teil werde ich mit weiteren Kanistern abdecken und den Rest mit Mineralwasser. Das Wasser in den Kanistern hält max. 6 Monate, dann muss es ausgetauscht werden. Ich werde das Wasser dann zum Gießen oder als Brauchwasser nutzen. Mineralwasser hält dunkel und kühl gelagert eine lange Zeit, dennoch sollte man nach dem Ablaufdatum auf den Geschmack achten (ob es chemisch oder nach Plastik schmeckt, dann lieber nicht mehr trinken).

  • Nahrungsvorräte aufbauen

Ich habe bereits begonnen hin und wieder Konserven mit einzukaufen, dazu kommen noch Lebensmittel mit langer Haltbarkeit. Dazu habe ich bereits einen Beitrag verfasst, zu finden in der Kategorie „Wissen“! Ich werde mir aber auch Notnahrung besorgen, die wirklich lange hält (mind. 15 Jahre). Mit dieser Kombination sollte ich relativ günstig wegkommen und dennoch abwechslungsreiche Kost haben, falls es keine Versorgung mehr gibt. Es ist nur wichtig, dass man die Lebensmittel rotiert, also nach und nach aufbraucht und wieder neu gekauft einlagert. Die Lagerung ist natürlich auch wichtig, am besten dunkel, kühl und trocken.

  • mindestens 10 Bücher lesen

Ich möchte mich für meine Prepperbedürfnisse weiterbilden, dazu nehme ich mir vor mind. 10 Bücher über Survival, Pflanzenkunde, Krisenvorsorge, Erste-Hilfe, Outdoor-Gefahren, Bushcraft und eventuell Selbstverteidigung zu lesen. Für Themen die ich nicht aus Büchern alleine lernen kann, mache ich vielleicht entsprechende Kurse (Erste-Hilfe z.B.). Natürlich werde ich auch versuchen die Infos aus den Büchern praktisch umzusetzen, sofern möglich.

  • Übernachtungen in der Natur

Die Gesetzeslage in Österreich ist leider etwas hinderlich für Bushcraft und Survivaltraining, vor allem Übernachtungen sind im Wald generell nicht gestattet. Dennoch werde ich mir etwas überlegen und versuchen dennoch irgendwie mal in der freien Natur zu nächtigen. Zum Glück kenne ich einige Leute, die Wald besitzen, mit deren Erlaubnis wird das schon gehen, wenn nicht muss ich mir halt einen Campingplatz suchen.

  • Wanderungen zu meinen Bugout-Orten

In einem anderen Post habe ich schon mal erwähnt, dass ich zwei Orte ausgewählt habe, zu denen ich bei einem Bugout Szenario gehen würde. Beide Orte möchte ich dieses Jahr aufsuchen und mich dort genau umsehen, bzw. den Weg dorthin auf Tauglichkeit prüfen. Nur ein Ort ist zu Fuß zu erreichen, beim anderen brauche ich mein Auto. Sollten die Locations nicht passen, muss ich nochmal umdenken und mir Alternativen suchen.

  • Praktische Übungen

Wie schon gesagt, bin ich als Kind sehr viel draußen gewesen, wir waren im Wald, bei Bächen, auf Feldern und Wiesen, in den Bergen und auch im urbanen Umfeld unterwegs. Dabei haben wir allerlei Dinge ausprobiert und dabei unwissentlich schon Bushcraft betrieben. Als Beruf habe ich Maschinenschlosser gelernt, also ist mir auch handwerkliches Geschick und der Umgang mit Werkzeug nicht fremd. Dennoch werde ich punkto Survival und Bushcraft noch viel lernen und üben müssen, daher nehme ich mir praktische Versuche und Übungen vor.

  • Nicht nur nachmachen, sondern kreativ sein

Man muss beim Survival das Rad nicht neu erfinden, es gibt so viele Videos, Bücher und Anleitungen nach denen man sich richten kann. Trotzdem schadet es sicher nicht das eigene Hirn einzuschalten und auch selbst kreativ zu werden. Es wird auch nötig sein seine eigenen Wege und Methoden zu finden, wie man was am besten macht. Nicht alle Anleitungen lassen sich gleichermaßen von jedem umsetzen, das ist klar. Eventuell kommt man ja auf Tricks und Lösungen, an die noch niemand gedacht hat 😉

  • Andere inspirieren

Ich halte Prepping und Krisenvorsorge nach wie vor für eine sinnvolle Sache, daher möchte ich Andere so gut ich kann inspirieren. Auch wenn ich noch nicht so viele Klicks und Besucher auf diesem Blog und bei Youtube habe, wie ich mir wünschen würde, werde ich dranbleiben und einfach weitermachen. Ich habe schon das Gefühl, dass immer mehr Leute „wach“ werden und sich für Krisenvorsorge und Prepping interessieren.

Das ist schon eine recht ehrgeizige Liste, aber ich bin zuversichtlich alles umsetzen zu können. Wenn ich daran denke wie viel Zeit ich in meinem Leben bereits mit sinnlosem Mist vergeudet habe, gibt mir das richtig Schub endlich etwas Zielstrebiges zu machen.

Wie geht es euch, habt ihr auch Vorsätze? In Bezug auf Prepping? Lasst mir doch bitte einen Kommentar da!

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