10 Fragen: Wer ist Prepper Fox und warum ein Blog über Prepping?

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Mein Blog ist nun schon eine ganze Weile online und ich sehe, dass es Interesse an Prepping und Krisenvorsorge gibt. Das freut mich natürlich sehr und bestärkt mich erst recht, diesen Blog, meinen Youtubekanal, wie auch meine Twitter-, Instagram- und Facebookseiten so gut ich kann weiterzuführen. Es macht mir total viel Spaß meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Ich möchte nun noch mehr über mich und meine Beweggründe für diesen Blog erzählen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wer ich bin und warum ich das mache.

  • Frage 1: Wer ist Prepper Fox?

Hinter meinem Blognamen steht natürlich eine Person, mein Name ist Christian, ich bin 43 Jahre alt, arbeite Vollzeit als technischer Angestellter in einem Unternehmen, das mit Hydraulikkomponenten handelt. Ich wohne in einem kleinen Dorf, es liegt in Niederösterreich geografisch zwischen Linz und Wien. Ich lebe mit meiner Lebensgefährtin in einem eigenen Haus, wir haben noch keine Kinder, als Haustier wohnt noch eine Katze bei uns.

  • Frage 2: Bist du Experte für Survival und Bushcraft?

Nein, definitiv nicht! Ich habe vor einiger Zeit beschlossen Prepper zu werden und in diesem Zuge sammle ich sehr intensiv Informationen in den Bereichen Survival, Prepping, Bushcraft, Erste Hilfe, Selbstverteidigung, Pflanzenkunde und generell allen Gebieten, die mir in einer Extremsituation weiterhelfen können. Das macht mich auf keinem Fall zu einem Experten, aber es reicht mit Sicherheit aus, um es an Anfänger und interessierte Gleichgesinnte weitergeben zu können. Mein Erfahrungsschatz wächst auch Tag für Tag, da ich bei Interesse alles wie ein Schwamm aufsauge.

  • Frage 3: Welche Voraussetzungen bringst du für Prepping mit?

Mein erster Vorteil ist natürlich, dass ich einen handwerklichen Beruf gelernt habe, mit einer Ausbildung zum Maschinenschlosser ist mir einfach praktisches Denken, kreative Problemlösung, handwerkliches Geschick und der Umgang mit Werkzeug als Grundlage gegeben. Da ich auch ohne Farbfernsehen, Computer und Internet aufgewachsen bin, war Naturverbundenheit immer eine gewichtige Sache in meinem Leben und im Prinzip waren wir schon als Kinder kleine “Bushcrafter”. 😉 Wir haben In der Natur übernachtet, Feuer gemacht, Pfeil und Bogen angefertigt, Fische gefangen, Hütten gebaut und Wald und Wiesen waren unser Spielplatz.

  • Frage 4: Was erwartest du dir von deinem Blog und Youtube Kanal?

Ich möchte mit meinem Weg zum Prepper andere Menschen inspirieren und zum Nachdenken anregen. Krisenvorsorge ist aus meiner Sicht eine sehr wichtige Sache und eigentlich sollte das jeder machen. Ich verstehe auch nicht warum wir Survivaltechniken, Bushcraften, Wissen in Bezug auf Erste Hilfe, Lebensmittel haltbar machen, Selbstverteidigung nicht schon in der Schule lernen, das wäre sinnvoller als manch andere Fächer. Mein Blog soll wie gesagt zum Nachdenken anregen, aber auch praktische Tipps, Ausrüstungstests, Grundwissen über Survival und nützliche Links enthalten und mit dem Wachsen meines Wissenstandes, werden auch meine Themen noch umfangreicher werden. Ich freue mich auf jeden Fall auf alle, die mir folgen und sich meine Informationen zu Nutze machen wollen. 🙂 Ich möchte auch mehr auf den psychologischen Aspekt von Preppern, Extremsituationen und Survival eingehen, weil das aus meiner Sicht bei vielen Blogs und Webseiten nur wenig behandelt wird.

  • Frage 5: Woher bekommst du deine Informationen?

Wenn mich ein Themengebiet interessiert und ich dazu Wissen brauche, zapfe ich alle verfügbaren Quellen an. Dazu gehören natürlich Bücher, Artikel in Blogs und auf Webseiten, Videos auf Youtube, praktische Übungen, kreative Eigeninitative und Gespräche mit Gleichgesinnten in Foren, auf Facebook, Twitter und allen sozialen Medien auf denen ich vertreten bin. Da ich nicht nur Quellen in Deutsch, sondern auch in englischer Sprache nutzen kann, vergrößert sich dadurch meine Reichweite. Meine Recherche ist intensiv und nie auf eine einzige Quelle beschränkt, ich prüfe, vergleiche, teste und bewerte alles, bevor ich es an andere weitergebe. Mache ich Fehler oder klappt etwas nicht wie gewollt, bin ich bereit das einzugestehen und neu zu bewerten.

  • Frage 6: Was ist dein Ziel für das Prepping?

Ich habe für mich überlegt, welche Szenarien ich mir an meinem Heimatort vorstellen könnte, dabei denke ich in erster Linie an einen langen Stromausfall, aus aktuellem Anlass, kann ich mir einen extremen Winter vorstellen, der uns für einige Zeit von den nötigen Versorgungswegen abschneidet und zuletzt wäre auch ein Krieg oder zivile Unruhen nicht komplett undenkbar. Daher möchte ich alles Nötige daheim haben, um eine Zeit lang (2 – 3 Monate) in Bezug auf Nahrung, Wasser, Notdurft und medizinischer Versorgung auskommen zu können. Weiters habe ich bereits ein EDC-Bag, welches ich theoretisch ständig mitnehmen könnte, damit ich zumindest eine Grundausstattung an Survivaltools mithabe, wenn ich aus irgendeinem Grund nicht nach Hause kann. Für eine Flucht aus meinem Haus gibt es ein Bugoutbag, hier ist im Prinzip eine Versorgung für 72 Stunden an einem Fluchtort möglich. Wenn ich Nahrung und Wasser finden kann, dient der Fluchtrucksack auch sicher noch länger als 3 Tage.

  • Frage 7: Ist Prepping nur ein Hobby für dich?

Nein auf keinen Fall, es ist eine Notwendigkeit und auch eine Lebenseinstellung. Man verlässt sich nicht auf Hilfe von anderen und holt sich über die bestmögliche Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen im Vorfeld eine gewisse Kontrolle wieder zurück, die man in solchen Ereignissen garantiert verlieren würde. Es ist im Grunde die Entscheidung weiterleben zu wollen, egal was passiert und das sehe ich als positivste Begründung für Prepping.

  • Frage 8: Warum sind nur etwa 2 – 3% der Bevölkerung Prepper?

Wir Menschen vergessen sehr leicht und darum wiederholt sich unsere Geschichte immer wieder, wer sich etwas mit der Menschheitsgeschichte beschäftigt, wird mir hier beipflichten. Ich gehöre zu einer Generation, die weder die großen Weltkriege, noch andere schlimme Katastrophen miterlebt hat, somit ist es gar nicht so einfach sich solche Umstände vorzustellen. Mein Glück ist, dass ich mich schon immer für Krisen und Extremsituationen interessiert habe und auch mit Leuten noch sprechen konnte, die solche tragischen Ereignisse der Geschichte aktiv erlebt haben. Die Mehrheit der Leute interessiert sich nur für das eigene Leben oder was irgendwelche Stars gerade machen, sie denken nicht daran, dass sich ihre Welt von heute auf morgen auch ändern könnte. Daher sehen sie keine Notwendigkeit sich in irgendeiner Form vorzubereiten und sehen Prepper oft als paranoid und verrückt an, weil ihnen die Ansichten zum Teil auch Angst machen. Sie wollen nicht, dass sich ihre Welt verändert.

  • Frage 9: Wann kam bei dir der Entschluss Prepper zu werden?

Vor ca. 2 – 3 Jahren habe ich ein Video auf Youtube gesehen, hier ging es um Prepper, damals habe ich echt gedacht “was zum Teufel machen die da eigentlich?”. Es ging auch um die Zombieapokalypse und den Weltuntergang generell, das hat die ganze Szene natürlich in ein sehr dubioses Licht gerückt. Trotzdem blieb mir das im Hinterkopf und ich habe dann irgendwann im Anschluss ein Survival-Kit und ein Rambomesser bestellt (ihr könnt lachen). Als ich dann festgestllt habe, dass es auch noch sehr viele Menschen gibt, die sich mit realen Bedrohungen und wirklich sinnvoller Krisenvorbereitung beschäftigen, war ich bereit die Sache auch ernst zu nehmen und fing zu recherchieren an. Das brachte mich dazu Prepper zu verstehen und ich begann selbst einer zu werden.

  • Frage 10: Wünschst du dir auch das “Ende” der Zivilisation herbei?

Nein, gar nicht! Ganz im Gegenteil, ich lebe gerne in dieser Welt, auch wenn es viele Aspekte unserer Zivilisation gibt, die verbesserungswürdig sind. Trotzdem muss nicht gleich eine Apokalypse stattfinden, damit sich die Welt verbessert. Ich möchte bereit sein, wenn es nötig sein wird zu überleben und wäre dennoch heilfroh, wenn ich all mein Equipment und Survivalwissen nie brauchen würde! Leider sehe ich es als wahrscheinlich an, dass ich in meiner Lebenszeit noch eine große Krise sehen werde, unsere Systeme sind so labil und überall ist “der Wurm drin”, das kann nicht alles auf ewig reibungslos funktionieren. Die Finanzkrise 2009 und die Schuldenprobleme der EU-Länder sind hier nur ein kleiner Hinweis in welche Richtung es geht.

Ich hoffe diese kleine Fragerunde bringt euch meine Person etwas näher und ihr versteht, was mich antreibt und dass ich Prepping sehr ernst nehme. Ihr seht auch, dass es mein Wunsch ist dieses Gedankengut zu verbreiten. Wer andere Meinungen hat oder denkt, dass ich irgendwo komplett falsch liege, ist herzlich eingeladen mit mir in Kontakt zu treten und zu diskutieren. Meine Ansichten sind auf keinen Fall die einzige und unbestreitbare Wahrheit, es sind nur Gedanken und Meinungen eines Menschen, der beschlossen hat Prepper zu werden, nicht mehr und nicht weniger. Ihr könnt diesen Artikel gerne kommentieren oder mir weiter Fragen stellen!

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