Dinge die Prepper oft vergessen beim Bugoutbag (Fluchtrucksack)! TEIL 2

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Vor einiger Zeit habe ich zu diesem Thema bereits einen Blogartikel verfasst, ich bin nun gedanklich wieder auf dieses Thema zurückgekommen und möchte daher heute den TEIL 2 für Dinge, die Prepper eventuell beim Fluchtrucksack vergessen präsentieren.

Selbstverständlich ist man beim Gewicht und der möglichen Anzahl von Gegenständen in einem Fluchtrucksack stark eingeschränkt, nur sehr gut trainierte Leute können mit 20kg und mehr auch längere Strecken marschieren. Als „Otto-Normalverbraucher“ werden schon 10 – 15kg einiges an Kondition abfordern, vor allem, wenn es über Stock und Stein geht bei einer Flucht.

Wer sich den ersten Artikel zu diesem Thema anschauen möchte, kann das hier tun:

Dinge die Prepper oft vergessen beim Bugoutbag (Fluchtrucksack) TEIL 1

  • Zahnstocher

Der erste Gegenstand wiegt nicht viel, daher sollte man an so etwas denken. Mich nervt es massiv, wenn ich etwas in den Zähnen habe, aber das ist nicht der einzige Grund einen Zahnstocher mitzuhaben. Essensreste könnten im Mund im schlimmsten Fall zu Problemen mit dem Zahnfleisch führen und Entzündungen auslösen, sowas kann man in einer Fluchtsituation gar nicht brauchen.

  • Baumwollhandtuch

Wenn ich mich mal einen Tag nach dem Aufstehen nicht wasche, ist das nicht so tragisch, aber mehrere Tage ohne morgendlicher Hygiene, kann ich mir nicht vorstellen. Ein Handtuch ist hier ein wichtiger Bestandteil meiner Waschutensilien, daher habe ich auch ein kleines Handtuch im Fluchtrucksack. Andere Stoffe sind oft unangenehm zum Abwischen und auch die Verwendung als Verbandsmaterial wäre denkbar, Baumwolle saugt auch Blut gut auf.

  • Tauschmittel

In einer Krise könnte Geld plötzlich nichts mehr wert sein, wer dann andere nützliche Dinge hat, kann den Bedarf an wichtigen Sachen eventuell mit einer „Ersatzwährung“ decken. Also ein paar Feuerzeuge, Tampons (sind auch guter Zunder), Kondome und Zigaretten würden mir hier einfallen. Vom Gewicht her sind diese Sachen auch nicht tragisch, bzw. kann man die Sachen ja auch auch selbst gut brauchen.

  • Karabiner

Viele Prepper denken an Paracord oder eine andere Art von Schnur, aber um die Verwendungsmöglichkeiten noch zu erweitern, halte ich Karabiner für eine sehr nützliche Sache. Es müssen ja nicht gleich schwere und große Karabiner zum Klettern sein, auch kleine und leichte Alukarabiner könnten sich bereits als nützliche Zusatzausstattung erweisen.

  • Block und Stift

Nicht nur für eigene Notizen, sondern auch um anderen Leuten Nachrichten zu schreiben, wäre Block und Stift von Vorteil. Ich habe mir dazu sogar einen wasserfesten Schreibblock besorgt, mit einem wasserfesten Kugelschreiber bildet das eine super Option auch bei nassem Wetter noch etwas aufschreiben zu können. Trifft man z.B. jemanden, der eine andere Sprache spricht, kann es ein Vorteil sein etwas aufzeichnen zu können. (So muss man nicht im Matsch oder Erde mit einem Stock herumkritzeln)

  • Hut (Kopfbedeckung generell)

Ein Hut kann sehr angenehm sein, wenn die Sonne auf die Glatze brennt. Aber auch bei Regen kann es angenehm sein, wenn nicht alles in die Augen oder den Rücken hinab rinnt. Ein Regenponcho wäre sicher auch eine super Lösung, kann aber bei Hitze recht unangenehm zu tragen sein und man verliert durch Schwitzen dann vielleicht zu viel Flüssigkeit.

  • Traubenzucker

Ich kenne Leute die sehr empfindlich reagieren, wenn ihr Blutzuckerspiegel zu tief ist, hier kann ein Stück Traubenzucker eine gute Zwischenlösung sein, bis eine vernünftige Nahrungsquelle verfügbar ist. Das Gewicht ist hier auch wieder sehr gering und ich glaube um die Haltbarkeit braucht man sich hier auch keine großen Gedanken machen.

  • Nagelschere

Wir wollen nicht hoffen, dass ein Fluchtszenario mehrere Wochen dauert, aber eine Möglichkeit die Nägel schneiden zu können, würde ich auf jeden empfehlen. Es geht auch darum, dass man sich vielleicht die Nägel einreißt und das kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein.

  • Hautcreme

Trockene und vielleicht sogar eingerissene Haut ist absolut unangenehm. Ein kleines Döschen Hautcreme wiegt nicht viel und kann vor allem im Winter eine angenehme Sache sein. Wenn man gezwungen ist im Freien zu verweilen, kann die Haut an den Händen auch durch das Hantieren mit Holz und anderen Naturmaterialien in Mitleidenschaft gezogen werden.

  • Pinzette

Dieser kleine Alltagshelfer ist auch bei einem Bugout ein Muss für mich. Nicht nur Zecken lassen sich mit diesem Tool gut entfernen, sondern auch Splitter in der Haut und auch für sehr feine Arbeiten wäre so etwas einsetzbar.

  • Stirnband

Schweiß kann extrem unangenehm sein, er brennt in den Augen und kann auch die Haut reizen, ein einfaches Stirnband könnte hier Abhilfe schaffen, trotzdem bleibt der Kopf oben frei und man überhitzt nicht so leicht.

  • faltbarer Wasserkanister

Ich wusste vor einiger Zeit gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt, jetzt habe ich bereits einen in meinem Besitz. Durch die Faltbarkeit braucht er kaum Platz, das Gewicht ist extrem gering und trotzdem passen 5 Liter Wasser hinein. Es kann teilweise schon hilfreich sein auch eine größere Menge Wasser tragen zu können. Um Weichmacher oder Chemikalien mache ich mir bei einem Notfall wirklich keine Sorgen.

  • Ersatzbatterien

Wer im Fluchtrucksack eine Stirnlampe oder andere batteriebetriebene Geräte mit hat, sollte eventuell auch an Ersatzbatterien denken. Wenn die im Gerät befindlichen Energiezellen nicht mehr genug Saft haben, wird das ganze Gerät plötzlich unbrauchbar und in einer Notsituation wäre das nicht gerade hilfreich.

  • Neonfarbenes Tuch

Manchmal kann man sich selbst vielleicht nicht mehr helfen und muss irgendwie auf sich aufmerksam machen. Ein Stoffstück in einer Neonfarbe, könnte eventuell eine gute Möglichkeit sein Aufmerksamkeit zu erregen. So ein Stoffstück wiegt praktisch nichts und auf einen Stock befestigt sieht man das in der Natur garantiert über weiter Distanzen.

  • Blasenpflaster

Ich glaube die Verwendung dieser Pflaster brauche ich nicht näher erklären, wer viel wandert oder generell oft zu Fuß unterwegs ist, kennt diese unangenehmen Blasen an den Füssen. Die Schmerzen können dabei recht unangenehm werden und das Weitergehen regelrecht unmöglich machen.

  • Mückenschutz

Gelsen und Mücken sind lästig und das schon in normalen Situationen, wie z.B. einem gemütlichen Grillabend. Wenn man sich nun plötzlich in einer Ausnahmesituation befindet, irgendwo in der Natur sitzt und etwas schlafen sollte, werden diese Plagegeister noch viel unangenehmer sein. Ohne Schlaf wird man im Ernstfall nicht lange durchhalten können. Ein Zelt, eine Hängematte mit Mückennetz oder Sprays und Armbänder gehören daher eventuell auch in den Fluchtrucksack (außer in der kalten Jahreszeit vielleicht).


 

Das war es vorerst wieder mit Dingen, die Prepper eventuell vergessen bei der Zusammenstellung eines Fluchtrucksackes. Ich bin selbst überrascht wie viele Sachen mir hier einfallen und muss auch zugeben, dass ich bis jetzt nicht an alle gedacht habe. Trotz allem möchte ich noch einmal darauf hinweisen den Fluchtrucksack auf keinen Fall zu schwer zu machen. Also ob dann tatsächlich alle Dinge nötig und auch möglich sind, sei dahingestellt.

Was haltet ihr von den genannten Dingen? Hättet ihr an diese gedacht, findet ihr etwas nicht sinnvoll oder fehlt etwas sehr Wichtiges? Schreibt mir dazu bitte einen Kommentar, über ein Like und ein Abo meines Blogs würde ich mich ganz besonders freuen!

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