Ist Prepping nur ein Trend und Geschäft?

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Prepping mag ein Trend sein, das stimmt mit Sicherheit, aber das „nur“ würde ich so nicht gelten lassen, schließlich wird gepreppt seit es überhaupt Menschen gibt, es liegt einfach in unserer Natur, dass wir vorbereitet sein wollen, wenn etwas eintritt, dass uns in Schwierigkeiten bringt.

Dazu habe ich ja schon ein Beispiel in einem vergangenen Post genannt, es ging hierbei um die Sicherheitseinrichtungen in unseren Autos, auch das ist eine Form von Prepping, ein Erste-Hilfe-Kurs ist nichts anderes als, „sich für den Ernstfall vorzubereiten“. Schaut euch doch bitte mal an, was unser Militär macht, im Prinzip nichts Anderes als Prepping, Ausrüstung aufbauen und üben für den Ernstfall, Regierungen tun das, sie haben Bunker, Notfallprozeduren, Befehlsketten für den Notfall, usw., die reichsten Menschen dieser Erde bauen Bunker, kaufen einsame, abgelegene Grundstücke in Neuseeland und Afrika und wenn wir „Normalos“ anfangen uns vorzubereiten ist das doof oder nur ein Trend, das ist nicht ganz fair.
Schaut man in die Zeit des kalten Krieges, wird man feststellen, dass hier viele, viele Leute Bunker oder Schutzräume gebaut haben und die meisten sind froh, dass sie diese nie gebraucht haben. In schwierigen Zeiten, wo die Risiken für Krisen hoch sind, kommen oft sogar Anweisungen der Regierung an die Bevölkerung, sich vorzubereiten, vor gar nicht so langer Zeit gab die deutsche Regierung solche Weisungen aus, inklusive Listen, was man sich besorgen sollte, hier der Link dazu:
https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Stromausfalll/Stromausfall.html (hier am Beispiel Stromausfall)
Warum sollten sie das tun, wenn doch alles sicher ist?

Mit Sicherheit gibt es diese „Ratschläge“ auch in Österreich und anderen Ländern, schaut mal nach!

Natürlich haben viele Leute auch das wirtschaftliche Potenzial von Krisenvorsorge und Prepping erkannt und wollen ein Stück vom Kuchen, das fängt an bei kleinen Preppern, die dann z.B. ihre eigenen Messer bauen lassen und verkaufen, bis zu Herstellern von Notnahrung, Shops für Prepper, Notfallrucksäcke fertig gepackt und natürlich ein Markt mit Millionen von verschiedenen Gadgets und Werkzeugen, die vor allem von Männern gerne gekauft und ausprobiert werden und hier schließe ich mich auf keinen Fall aus. Man kann also richtig gutes und schnelles Geld machen, vor allem die Firmen für Notnahrung kommen aktuell gar nicht nach mit der Produktion, obwohl ihre Produkte zum Teil 15 Jahre und länger halten. Eine weitere Geldquelle sind natürlich die zahlreichen Prepper- Blogs (meiner noch nicht), Youtubekanäle, Bücher, Apps, uvm., wer also behaupten würde „Prepping ist keine Industrie“, der liegt vermutlich falsch.
Da ich den ehrlichen Preppern, die wirklich nur versuchen, ihre Gedanken und ihr Wissen weiterzugeben, nicht unrecht tun möchte, will ich deutlich darauf hinweisen, dass es nicht bei allen nur um das liebe Geld geht, sie verdienen vielleicht mit ihren Büchern und den Youtubekanälen, haben aber gute Absichten und stehen zu 100% hinter ihrer Arbeit und ihren Aussagen. Es würde mir persönlich auch nichts ausmachen, mit diesem Blog Geld zu verdienen, oder Produkte zu promoten oder zu verkaufen, aber grundsätzlich ist das nicht mein Ziel.

Als Fazit kann ich sagen, dass Prepping sicher auch ein Trend ist und viele ihr Geld damit verdienen wollen, aber der Kernpunkt sollte sein, für sich und seine Familie, Vorsorge zu betreiben und das Überleben in schwierigen Situationen zu gewährleisten und das kann einfach nicht falsch sein, wenn es um das Leben geht, sollte Geld eine untergeordnete Rolle spielen, meint ihr nicht?

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